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Generalisierte Angststörung: Wie Sie der Angst als ständigem Begleiter begegnen

Angst! Dieses unangenehme Gefühl, das für Betroffene bis hin zur Todesangst reichen kann, ist bei der generalisierten Angststörung (GAS) ein ständiger Begleiter, der die Lebensqualität erheblich reduzieren kann. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Die generalisierte Angststörung ist neben der Zwangsstörung und Panikstörung eine Art der Angststörung.

Ständig in Angst zu leben oder sich ständig davor zu fürchten, gleich wieder Angst zu bekommen und diese nicht kontrollieren zu können: Die generalisierte Angststörung (GAS) ist eine enorme psychische, aber auch körperliche Belastung für Betroffene sowie für deren Angehörige.

Fakten zur generalisierten Angststörung

Was ist eine generalisierte Angststörung?

Angst ist für sich genommen prinzipiell ein wichtiges Gefühl, das uns vor tatsächlichen Gefahren beschützen und unseren Körper auf den Kampf- bzw. Fluchtmodus vorbereiten soll. Doch nicht immer muss eine reale Bedrohung vorhanden sein, um Angst zu empfinden. Was noch gesund ist und wo genau die generalisierte Angststörung beginnt, ist immer im Einzelfall abzuwägen. Denn nur weil ein Mensch eher zu Sorgen neigt als ein anderer, muss noch lange keine psychische Störung vorliegen. Spätestens aber dann, wenn die Angst beginnt, das eigene Alltagsleben einzuschränken, sollte man ärztlichen oder psychotherapeutischen Rat einholen. Hinweise auf eine generalisierte Angststörung können sein:

Art der Angst

Wenn sich die Angst nicht auf spezielle Objekte oder Situationen richtet, sondern Ängste und Sorgen ständige Begleiter sind, obwohl keine tatsächliche Bedrohung vorliegt.

 

Dauer

Es kann natürlich im Alltag Phasen geben, in denen Menschen sorgenvoller oder ängstlicher als sonst sind. Halten die Sorgen und Ängste aber bereits konstant über einen Zeitraum von sechs Monaten oder länger an, könnte eine generalisierte Angststörung vorliegen.

Einschränkung

Werden durch die Angst bestimmte Situationen immer wieder gemieden oder wirkt sich die Angst konstant negativ auf den Berufs- bzw. Privatalltag aus kann die generalisierte Angststörung in Betracht gezogen werden. Vor allem dann, wenn ein normales Leben aufgrund der Angst gar nicht mehr möglich scheint.

Auslöser: Wodurch manifestiert sich die generalisierte Angststörung?

Die Auslöser bzw. Ursachen einer generalisierten Angststörung können nicht verallgemeinert werden, da sie immer individuell betrachtet werden müssen. In der gängigen Lehrmeinung gibt es eine Vielzahl an möglichen Auslösern, die diskutiert werden:

Symptome: „Habe ich eine generalisierte Angststörung“?

Wie oben beschrieben hängt die generalisierte Angststörung von der Art und der Dauer der Angst ab sowie mit der mit ihr einhergehenden Einschränkung im Alltagserleben. Sollten Sie die folgenden Symptome kennen und die beschriebenen Parameter in der Tabelle oben auf Sie zutreffen, dann ist ein Arztbesuch dringend zu empfehlen.

Mögliche psychische Symptome einer generalisierten Angststörung

Mögliche körperliche Symptome einer generalisierten Angststörung

Häufige Begleiterscheinungen der generalisierten Angststörung

Aufgrund der enormen seelischen sowie körperlichen Belastung, die ständige Angst mit sich bringt, werden bei Menschen mit generalisierter Angststörung immer wieder auch Begleiterscheinungen beobachtet. Dazu zählen unter anderem:

So sieht die Behandlung und Therapie der generalisierten Angststörung aus

Bei der generalisierten Angststörung sollten vor allem aufgrund der häufig intensiv erlebten körperlichen Symptome zuerst einmal organische Ursachen für Beschwerden wie Schwindel, Herzasen und Störungen im Magen-/Darmtrakt ausgeschlossen werden. Im Anschluss ist eine psychotherapeutische Behandlung der generalisierten Angststörung angezeigt. Je nach Wahl der Methode kann diese von Verhaltenstherapie über das Erlernen bewusster Entspannungstechniken bis hin zur Psychoanalyse reichen. In manchen Fällen kann eine zusätzliche medikamentöse Behandlung infrage kommen. Sie können aber durch bestimmte Möglichkeiten zusätzlich auch selbst zur Linderung Ihrer Symptome beitragen.

Angehörige von Betroffenen mit generalisierter Angststörung

Das Zusammenleben mit von der generalisierten Angststörung Betroffenen kann eine enorme psychische Herausforderung sowie Belastung sein. Wichtig ist, dass Sie auch auf sich achten. Professionelle Begleitung durch psychologische Beratung oder Psychotherapie kann Sie entlasten.

Vielfach sind Angehörige auch deswegen so verzweifelt, weil sie nicht wissen, wie Sie Ihren Lieben helfen können. Wichtige Punkte hierbei sind:

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