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„Ich kann nicht schlafen“ – Schlafprobleme unter der Lupe

Sie können nicht richtig ein- oder durchschlafen? Schlafprobleme sind vielfältig und bisweilen sehr belastend. Hier lesen Sie alles, was Sie über Schlafprobleme wissen müssen und was Sie dagegen tun können.

Schlaf ist für uns Menschen von enormer Wichtigkeit, denn chronischer Schlafmangel kann zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen führen. Schlafprobleme sind jedoch in der Bevölkerung weit verbreitet: Fast jeder zweite Österreicher schläft nicht gut! Schlaflosigkeit ist daher für viele Menschen eine enorme Belastung, die schnell zum Teufelskreis werden kann.

Was sind Schlafprobleme?

Schlafprobleme sind vielfältig. Prinzipiell unterscheidet man sowohl zwischen

als auch zwischen

Eine klare allgemeine Definition von Schlafproblemen findet sich nicht, allerdings kann man unter dem Begriff Zustände zusammenfassen, die sich durch große Probleme beim Einschlafen oder durch wiederholtes Aufwachen mit längeren unerwünschten Wachphasen in der Nacht auszeichnen.

Mögliche Ursachen von Schlafproblemen

So unterschiedlich sich die Schlafprobleme äußern, so vielfältig sind auch die möglichen Ursachen, die hinter den Schlafproblemen stecken können. Stress gehört zu den wohl häufigsten Ursachen von Schlafproblemen. Die Gründe dafür liegen sowohl auf der körperlichen wie auch auf der geistigen Ebene. Denn zu viele Stresshormone im Körper verringert die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, wodurch wir schlechter ein- und durchschlafen. Stress bedeutet aber vielfach auch, sich Sorgen über das Pensum des nächsten Tages zu machen, wodurch wir kaum entspannt einschlafen. Neben Stress kann es aber noch viele weitere Ursachen für Schlafprobleme geben:

Äußere Faktoren

Äußere Umstände können für Schlafprobleme sorgen. Dass Lärm und Krach beim Schlafen hinderlich ist, ist den meisten Menschen bewusst. Doch auch zu viel Licht im Schlafzimmer (hier kann schon die Beleuchtung der Straßenlaternen gemeint sein) oder zu viel Bildschirmkonsum vorm Einschlafen kann genauso wie die zu warm eingestellte Heizung Teil der Schlafprobleme sein. Auch der sogenannte Jetlag gehört zu den äußeren Faktoren.

Organische Gründe

Hinter Schlafproblemen können durchaus auch körperliche Ursachen stecken. Neben dem Restless Leg Syndrom oder bestimmten Herz- und Atembeschwerden können auch Stoffwechselerkrankungen oder schmerzhafte Erkrankungen Gründe für die Schlafprobleme sein. Auch bestimmte Medikamente können sich ungünstig auf den Schlaf auswirken.

Psychische Ursachen

Besonders häufig sind es psychische Ursachen, die zu Schlafproblemen führen. Neben dem oben genannten Stress können Trauer und Sorgen, Beziehungsprobleme oder Schwierigkeiten im Beruf zu Problemen beim Einschlafen führen.

Psychiatrische Gründe

Psychiatrische Erkrankungen, wie Depressionen oder Angststörungen zählen ebenso zu den Ursachen, die Schlafprobleme auslösen können.

Erlernte Ursachen

Wer schon mit der Sorge ins Bett geht, nicht ein- oder durchschlafen zu können, befindet sich bald in einem Teufelskreis aus Stress, den er sich vorm Einschlafen macht und erhöhtem Stress am Tag, weil er ja aufgrund des Schlafmangels müde ist. Diese Art von Schlafproblem kann sich rasch manifestieren. Das intuitive Einschlafen will dann wieder gelernt werden.

Folgen von Schlafproblemen

Chronischer Schlafmangel kann massive Auswirkungen auf unseren Körper und unsern Geist haben. Sollten Sie also Schlafprobleme haben, ist es wichtig, auf Ihre Gesundheit und Ihren Schlaf zu achten und Lösungen für Ihre Schlafprobleme zu finden. Die möglichen Folgen von zu wenig Schlaf können sein:

Körperliche Folgen von Schlafproblemen

Schlafentzug kann sich bei Dauerhaftigkeit auf die Funktionen des Körpers auswirken. Auf längere Sicht gesehen kann Schlafmangel zu diesen körperlichen Folgen führen:

Geistige Folgen von Schlafproblemen

Auch unsere mentale Gesundheit kann durch chronische Schlafprobleme beeinträchtigt werden. Mögliche geistige Folgen eines chronischen Schlafmangels sind:

Was sollten Sie vor dem Arztbesuch beachten, wenn Sie Schlafprobleme haben?

Aufgrund der oben genannten Folgen, ist es bei länger anhaltenden Schlafproblemen wichtig, dass Sie Ihre Schlaflosigkeit ärztlich abklären lassen. Vor allem wenn Sie mindestens drei Mal in der Woche nicht einschlafen oder nicht durchschlafen können sollten Sie einen Arzt zu Rate ziehen. Das gilt auch dann, wenn Sie in dieser Häufigkeit viel zu früh aufwachen oder sich untertags konstant besonders müde fühlen. Damit Ihr Hausarzt oder ein Schlafspezialist sich ein möglichst gutes Bild von Ihren Schlafproblemen machen kann, ist es hilfreich, wenn Sie für ca. 14 Tage ein Schlaftagebuch führen. Darin sollten Sie folgende Punkte notieren:

Wer trägt ein höheres Risiko, von Schlafproblemen betroffen zu sein?

Man hat beobachtet, dass statistisch gesehen eher Frauen als Männer von Schlafproblemen betroffen sind. Geschlechtsunabhängig tragen jedoch Menschen ein erhöhtes Risiko, Schlafprobleme zu bekommen, die einer starken psychischen Belastung ausgesetzt sind der die im Schichtbetrieb arbeiten. Durch die unterschiedlichen Schlafenszeiten bei der Schichtarbeit kann der natürliche Schlaf-Wach-Rhythmus gestört werden.

Welche Formen von Schlafproblemen gibt es?

Schlafprobleme bzw. Schlafstörungen werden in unterschiedliche Formen eingeteilt. Man unterscheidet dabei die folgenden:

Atmungsstörungen

In diesem Fall spricht man auch von der sogenannten Schlafapnoe. Durch das Verschließen der oberen Atemwege in der Nach, erwachen Patienten unbemerkt mehrmals in der Stunde. Der Schlaf ist dadurch von schlechter Qualität.

Insomnien

Von Insomnien spricht man dann, wenn es sich um Ein- und Durchschlafstörungen handelt.

Hypersomnie

Diese Störungen haben ihren Auslöser im zentralen Nervensystem. Eine bekannte Form davon ist die Narkolepsie, die für heftige Schlafattacken während des Tages bekannt ist.

Schlafbezogene Bewegungsstörung

Neben dem nächtlichen Knirschen mit den Zähnen gehört auch das Restless Leg Syndrom in diese Kategorie der Schlafprobleme.

Prasomnie

Wiederkehrende intensive Albträume, das nächtliche Schlafwandeln oder auf das Aufschreien im Schlaf werden unter diesem Begriff der Schlafstörungen zusammengefasst.

Rhythmusstörungen

Genauer gesagt spricht man von sogenannten zirkadianen Rhytmusstörungen, wenn die innere Uhr gestört ist und damit der Wach-Schlaf-Rhythmus aus der Balance geraten ist.

Chemische Schlafmittel bei Schlafproblemen?

Bei dauerhaften Schlafproblemen greifen viele Menschen gerne zu chemischen Schlafmitteln. Es gibt aber gute Gründe dagegen: Chemische Schlafmedikamente beheben die Ursache Ihrer Schlafprobleme nicht und können sich verändernd auf Ihre Schlafphasen auswirken. Problematisch ist vor allem das Abhängigkeitspotenzial, denn durch die Gewöhnung an die Dosis braucht es bei längerer Einnahme eine Steigerung. Die Abhängigkeit von chemischen Schlafsubstanzen kann sowohl psychisch als auch körperlich entstehen. Gleichsam fördern die meisten chemischen Schlafmittel keinen natürlichen Schlaf. Viel wichtiger ist es, den Ursachen hinter Ihren Schlafproblemen mit einem Arzt medizinisch auf den Grund zu gehen. Es gibt aber auch pflanzliche Präparate, die Ihren Schlaf natürlich fördern und Sie auf dem Weg zum besseren Schlaf unterstützen. Besonders beliebt ist dabei die Passionsblume, die für ihre beruhigende und schlaffördernde Wirkung bekannt ist.

Was können Sie bei Schlafproblemen tun?

Wenn Sie von Schlafproblemen betroffen sind, sollten Sie

Darreichungsformen und Packungsgrößen

Passedan®-Tropfen: 30ml, 100ml

 

Gebrauchsinformation

Tropfen zum Einnehmen. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. Die Anwendung dieses traditionellen pflanzlichen Arzneimittels bei nervöser Unruhe und bei Einschlafstörungen beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung.

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