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Prellung

Während eine Verstauchung eine Überdehnung des Gelenks ist, wird eine Prellung durch einen Schlag oder Stoß verursacht. Die Schmerzsymptomatik ist bei manchen Prellungen besonders intensiv ausgeprägt. Daher kann sie gelegentlich mit einem Bruch verwechselt werden. Dieser muss in manchen Fällen ärztlich ausgeschlossen werden.

Ein stumpfer Schlag beim Sport, ein heftiger Stoß an einem Gegenstand oder auch ein Sturz: Eine Prellung hat man sich leider recht schnell zugezogen. Und sie kann schmerzhaft sowie langwierig sein. Selbst wenn sie in den meisten Fällen harmlos ist, kann sie trotzdem bei bestimmten Symptomen chirurgisch behandlungsbedürftig sein – auch dann, wenn ein Knochenbruch ausgeschlossen ist.

Was passiert bei einer Prellung?

Im Gegensatz zu einer Verstauchung, bei der ein Gelenk überbewegt wird, handelt es sich bei der Prellung (Kontusion) um ein Symptom in Folge einer stumpfen Gewalteinwirkung von außen. Dabei kann es sich unter anderem um einen Schlag, einen Stoß oder auch ein Sturz handeln. Durch diese Wirkung von außen wird das Gewebe gequetscht, wodurch es zur Verletzung der Blutgefäße kommt.

Die Symptome einer Prellung

Eine Prellung ist von außen zu Beginn nicht zu sehen und gehört trotzdem zu den besonders schmerzhaften Verletzungen. Das liegt daran, dass etwa bei einer Knochenprellung Blut aus den verletzten Gefäßen austritt und ein Hämatom zwischen eben jenem Knochen und der äußerst schmerzempfindlichen Knochenhaut entsteht. Aufgrund dieser Dynamik kann der Schmerz bei einer Knochenprellung sogar ähnlich stark wie bei einem Bruch sein. Im Überblick bedeutet das, dass die Symptome einer Prellung wie folgt aussehen:

Was man sich prellen kann

Theoretisch kann man sich jedes Körperteil prellen. Zu den besonders empfindlichen Prellungsbereichen gehören Rippen, Knie und Steißbein.

Art der Prellung

Besonderheiten

Rippenprellung

Die Rippenprellung ist äußerst schmerzhaft und dauert bis zu sechs Wochen. Durch die mit der Rippenprellung oft einhergehende eingeschränkte Atmung kann sie gelegentlich eine Lungenentzündung zur Folge haben. Ärztliche Beobachtung ist hier wichtig.

Knieprellung

Knieprellungen entstehen häufig beim Sport, können aber auch im Alltag passieren, wenn man sich zum Beispiel schwer an einem Gegenstand stößt. Sie kann zu langanhaltenden Knieschmerzen und ebenso zu Bewegungseinschränkungen des Knies führen.

Steißbeinprellung

Die Steißbeinprellung sorgt besonders beim Sitzen für oftmals große Schmerzen. Sie entsteht etwa bei einem Sturz auf das Gesäß, wie es zum Beispiel beim Eislaufen der Fall sein kann. Hier ist wichtig zu wissen, dass sich ein Bruch des Steißbeins ähnlich schmerzhaft anfühlen kann wie eine Prellung des selbigen, weshalb man in diesem Fall ärztlich ausschließen lassen sollte, dass etwas gebrochen ist.

Weitere bekannte Prellungsformen sind

Wie eine Prellung diagnostiziert wird

Eine Prellung ist im Prinzip eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass andere Verletzungen ausgeschlossen sein müssen, um eine Prellung zu diagnostizieren. Mittels Röntgen, CT oder MRT schließt der Arzt bei Verdacht auf eine Prellung aus, dass es sich nicht vielleicht doch um folgende Verletzungen handelt:

Wie lange die Heilung bei einer Prellung dauert

Die Heilungsdauer eine Prellung ist abhängig von ihrer Ausprägung. Es kann durchaus mehrere Wochen dauern, bis eine Prellung gänzlich verheilt ist. In leichten Fällen kann man aber auch schon nach wenigen Tagen wieder beschwerdefrei sein. Während eine Prellung verheilt, sind Schmerz und Schwellung die wichtigsten Anhaltspunkte für die Genesung. Klingt beides ab, kann man langsam damit beginnen, die Stelle wieder zu belasten. Aber bitte nie über die Schmerzgrenze hinaus und auch nicht zu früh. Wer bei einer Prellung etwa zu schnell wieder sportlich aktiv wird, kann die Schwellung dadurch erneut vergrößern.

Was man gegen eine Prellung tun kann

In manchen Fällen ist es unerlässlich, dass eine Prellung ärztlich behandelt wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich sehr tiefe oder große, durch die Prellung entstandene Blutergüsse nicht von selbst abbauen. Dann kann ein chirurgischer Eingriff nötig werden, um Komplikationen wie einen unterversorgen Muskel zu vermeiden.

In den allermeisten Fällen hilft es jedoch, sich unmittelbar nach der Verletzung an die klassische PECH-Regel zu halten. Das heißt

Was genau Sie dabei tun können, lesen Sie hier

Darreichungsformen und Packungsgrößen

 

Gebrauchsinformation

Tabletten und Tropfen zum Einnehmen. Gel und Salbe zur Anwendung auf der Haut. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. 

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