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Husten

Husten gehört zu den meist sehr hartnäckigen Symptomen einer Erkältung, doch er kann auch ein Zeichen für andere Erkrankungen sein. Was Husten ist, wie er entsteht und wie er behandelt wird, erfahren Sie hier.

Husten selbst zeigt sich unterschiedlich. Beim produktiven Husten wird Schleim produziert, während der unproduktive Husten, der auch Reizhusten genannt wird, ohne Auswurf einhergeht. In allen Fällen ist Husten ein Schutzreflex.

Überblick Husten:

Was ist Husten bzw. wie entsteht Husten?

Husten ist ein notwendiger Schutzreflex um die Atemwege von Schleim und Fremdstoffen zu reinigen. Einem Hustenreflex liegt ein Auslöser, einem Reiz in den Atemwegen, zugrunde (z.B. Bakterien, Staub, Pollen,…). Der Hustenstoß erfolgt explosionsartig indem mit hoher Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h Atemluft aus der Lunge nach außen befördert wird. Beim Husten handelt es sich um ein Symptom, dem vielfältige Krankheitsbilder zugrunde liegen können, und nicht um eine eigenständige Krankheit. Husten kann man sowohl im Winter als auch im Sommer bekommen.

Mögliche Ursachen von Husten

Für Husten kann es viele verschiedene Ursachen geben. Zumeist sind es harmlose Auslöser, die uns zum Husten bringen, doch hinter Husten können sich auch schwerwiegendere körperliche Probleme verbergen. Mögliche Husten-Ursachen sind:

Unterscheidung Grippe und Erkältung

Häufig wird nicht zwischen einer Grippe (Influenza) und einem grippalen Infekt (Erkältung) unterschieden. Husten kann sowohl bei der Influenza als auch bei einem grippalen Infekt ein Symptom sein. Erkältungen werden zumeist von Viren verursacht und treten in der kalten Jahreszeit vermehrt auf. Wie Sie Grippe und Erkältung unterscheiden lesen Sie hier.

Lungenentzündung

Die Lungenentzündung wird auch Pneumonie genannt und kann ebenso durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Wichtig ist, dass Sie bei Verdacht auf Lungenentzündung umgehend Ihren Arzt aufsuchen, denn eine unbehandelte Pneumonie kann gefährlich werden. Hinweise können sein:

Wird die Lungenentzündung rechtzeitig behandelt (die Diagnose erfolgt durch ein Röntgen), so heilt sie in vielen Fällen komplikationslos aus.

Gelb-grüner Schleim beim Husten

Bakterien können Husten auslösen, aber auch die Folge einer unbehandelten viralen Infektion sein. Dass Bakterien an Ihrem Husten beteiligt sind, erkennen Sie an der gelb-grünen Färbung des Schleims, der abgehustet wird.

Formen von Husten

Husten lässt sich unterschiedlich kategorisieren. Man kann zwischen diesen Formen unterscheiden:

Allergischer Husten Wer besonders zu bestimmten Jahreszeiten wiederkehrend von Husten betroffen ist, sollte einen Allergietest machen, denn in diesem Fall könnte eine Allergie der Auslöser des Hustens sein. Diese sollte abgeklärt werden, da eine unbehandelte Allergie im ungünstigsten Fall zu Asthma führen kann.
Akuter Husten Ein akuter Husten dauert nicht länger als drei bis acht Wochen.  Am häufigsten wird er durch Atemwegsinfektionen, wie Erkältung oder Bronchitis verursacht. Weitere Ursachen können Allergien, allergisches Asthma, akute Schadstoffvergiftungen, Lungen- bzw. Lungenfellentzündung oder das Verschlucken bzw. Einatmen eines Fremdkörpers sein.
Chronischer Husten Dauert ein Husten länger als acht Wochen, dann spricht man von chronischem Husten. Dieser sollte unbedingt ärztlich abgeklärt werden, denn dahinter können ernstzunehmende Ursachen stecken.
Produktiver Husten Von produktivem Husten spricht man dann, wenn beim Husten Schleim produziert wird. Auch hier sind Erkältungskrankheiten wieder die häufigsten Auslöser. Der Schleim, der beim produktiven Husten entsteht, ist ein durch den Infekt produziertes Sekret, mit dem durch Husten Keime oder auch Giftstoffe aus den Atemwegen ausgeschieden werden. Auch deshalb sollte Husten nicht medikamentös unterdrückt werden, denn so kann der Schleim die Erreger nicht aus dem Körper abführen.
Reizhusten/unproduktiver Husten Reizhusten bzw. unproduktiver Husten kann ein erstes Erkältungszeichen sein, weist jedoch bei langer Dauer möglicherweise auch auf Asthma bronchiale hin. Aber auch gewisse Schadstoffe können Reizhusten auslösen. Lang andauernder Reizhusten gilt aber auch als bekannte Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten. Halsschmerzen können genau wie Heiserkeit ein Begleitsymptom von anhaltendem Reizhusten sein.

Dauer Husten

Die Dauer des Hustens ist zumeist völlig individuell. So kann Husten bereits nach wenigen Tagen wieder abklingen oder ganz verschwunden sein, aber selbst wenn man bereits seit einem Monat hustet, wird das von Ärzten noch als akuter Husten gesehen. Sobald jedoch Fieber oder Blut im Auswurf zum Husten dazu kommen, sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen.

Behandlung von Husten

Viren sind die häufigste Ursache, für den erkältungsbedingten Husten. Nicht immer muss sich daraus eine bakterielle Infektion ergeben, weshalb die Therapie mit Antibiotika in vielen Hustenfällen keinen Sinn macht, da Antibiotika ausschließlich gegen Bakterien wirken.

Pflanzlich gegen den Husten

Ein natürliches pflanzliches Medikament wirkt sowohl gegen Viren als auch gegen Bakterien und eignet sich dadurch zur ursächlichen Behandlung von viralem Husten und zur Behandlung von Bronchitis. Hervorzuheben ist dabei ein Extrakt aus der Kapland Pelargonie, der traditionell schon lange erfolgreich bei Symptomen einer Erkältung eingesetzt wird. Die Kapland-Pelargonie ist eine Pflanze aus Südafrika, die für ihre antivirale Wirkung bekannt ist.

Behandlung von Husten – Was der Arzt tun kann?

Bei chronischem Husten wird Ihr Arzt die entsprechend angezeigte Therapie wählen. Ein akuter Husten heilt in der Regel komplikationslos aus. Wichtig ist allerdings zu wissen, dass schleimlösende Hustensäfte keinesfalls mit Husten unterdrückenden Medikamenten gleichzeitig eingenommen werden sollten. Neben pflanzlichen Erkältungsmitteln, die bei Husten und Bronchitis eingesetzt werden, können auch bestimme Hausmittel Linderung bringen.

Hustenstillende Behandlung

Unter Antitussiva verstehen Ärzte hustenstillende Medikamente, die den Hustenreiz unterdrücken. Das kann nach langen Hustenperioden oft Linderung bringen, doch solche Hustenstiller sollten niemals ohne ärztliche Rücksprache eingekommen werden. Auch wenn Sie aus der letzten Erkältungssaison noch diverse Hustensäfte zu Hause haben: Verzichten Sie bei verschreibungspflichtigen Präparaten bitte auf Selbstmedikation. Ein wildes Durcheinander x-beliebiger Medikamente kann kontraproduktiv sein. Bei Husten gibt es jedoch pflanzliche Arzneimittel, die Sie frei in der Apotheke zur Selbstbehandlung erhalten.

Husten kann ein besonders quälendes Symptom sein, vor allem, wenn er in der Nacht auftritt und uns nicht schlafen lässt. Trotzdem sollten Sie den Husten unterdrückende Medikamente immer nur in Absprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Behandlung von Husten – Was Sie selbst tun können?

Der Zwiebelwickel gehört zu den beliebtesten Hausmitteln bei fast allen Erkältungssymptomen und das zurecht. Denn auch wenn es Oma noch nicht wusste: Heute ist nachgewiesen, dass die Senfgase im Zwiebel einen positiven Effekt auf die Ausheilung von Erkältungskrankheiten haben kann. Für einen Zwiebelwickel:

Husten: Sport & Rauchen – Was ist zu beachten?

Yoga, Wandern, Walken? Darf man mit Husten Sport machen? Das kommt auf die Ursache Ihres Hustens an. Wer stark erkältet ist, vielleicht sogar Fieber hat, sollte sich schonen und das Bett hüten.

Wenn Sie sich abseits des akuten Hustens körperlich fit fühlen, kann mäßige Bewegung durchaus im Rahmen sein. Bei chronischem Husten sprechen Sie Ihr Sportpensum bitte mit Ihrem behandelnden Arzt ab.

Rauchen kann vor allem in den Morgenstunden den typischen Raucherhusten zur Folge haben. Es ist dringen angeraten, mit dem Rauchen aufzuhören, denn der Raucherhusten ist bereits ein Zeichen, dass die Lunge mit dem Abtransport der Giftstoffe überfordert ist. Aus Raucherhusten kann sich die chronisch obstruktive Lungenkrankheit entwickeln (COPD), die mit quälender Atemnot einhergeht.

Tipps bei Husten

Regelmäßig die Hände zu waschen, ist eine wichtige Hygienemaßnahme, die vor allem in der Erkältungszeit noch einmal an Bedeutung gewinnt. Wer sich regelmäßig die Hände wäscht, kann dadurch der Ansteckung mit Viren vorbeugen. Neben dem Händewaschen sind auch Desinfektionsmittel empfehlenswert.

Darreichungsformen und Packungsgrößen

Kaloba®-Sirup: 100 ml

Kaloba®-Tropfen: 20 ml, 50 ml

Kaloba® 20 mg-Filmtabletten: 21 Stk., 42 Stk.

Kaloba®-Sirup
Der Sirup ist Dank des angenehmen Geschmacks besonders für Kinder ab 1 Jahr geeignet und erleichtert somit Eltern die Behandlung ihrer Kleinen.
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren:  3-mal täglich 7,5 ml
Kinder im Alter von 6-12 Jahren: 3-mal täglich 5 ml
Kinder im Alter von 1-5 Jahren: 3-mal täglich 2,5 ml

Kaloba®-Tropfen
Sind für Kinder ab 1 Jahr geeignet.
Kinder von 1-5 Jahren: 3 x täglich 10 Tropfen
Kinder von 6-12 Jahren: 3 x täglich 20 Tropfen
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 3 x täglich 30 Tropfen.

Kaloba® 20 mg-Filmtabletten
Können ab dem 6. Lebensjahr eingenommen werden.
Kinder von 6-12 Jahren: 2 x täglich 1 Filmtablette
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 3 x täglich 1 Filmtablette

 

Gebrauchsinformation

Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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