Aktualisiert: 08.01.2026
Blaue Flecken – natürliche Unterstützung für Jung & Alt
Blaue Flecken gehören zu einem aktiven Alltag dazu. Ein Bluterguss oder blauer Fleck bildet sich relativ rasch. Wie er entsteht, wann er gefährlich werden kann und wie man ihn natürlich behandelt.
Kinder zeigen sie besonders stolz her, könnten aber genauso wie Erwachsene gut darauf verzichten. Immerhin sind sie in manchen Fällen schmerzhaft. Die Rede ist von blauen Flecken. Ein solcher Bluterguss ist im Normalfall die Folge einer stumpfen Verletzung. Und die ist schnell passiert: Beim Fangenspielen an einer Tischkante gestoßen, eine Sportverletzung beim Fußballspielen oder unglücklich von der Schaukel gesprungen – kleinere Verletzungen im Alltag lassen sich bei aktiven Kindern trotz aller Vorsicht nicht verhindern. Mit den passenden Erste-Hilfe-Maßnahmen und natürlicher Unterstützung sind blaue Flecken allerdings gut zu behandeln. Das gilt auch für Erwachsene und auch im Alter. Denn auch Senior:innen sind häufiger von blauen Flecken betroffen. Warum das so ist, wann ein blauer Fleck gefährlich wird und was man dagegen unternehmen kann, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Häufigste Fragen über blaue Flecken
Was ist ein blauer Fleck?
Blaue Flecken werden auch als Bluterguss bezeichnet. Mediziner:innen nennen sie „Hämatom“. Gelegentlich hört man auch den Fachbegriff „Purpura“, der für Einblutungen in die Haut steht. Und genau darum handelt es sich bei einem herkömmlichen Blauen Fleck: Wenn es zu Einblutungen in das Bindegewebe oder das Fettgewebe unter der Haut kommt, kann ein Blauer Fleck entstehen. Eine solche Einblutung ist zumeist die Folge von Verletzungen kleiner Blutgefäße, die bei stumpfen Verletzungen wie Stößen, Prellungen oder Verstauchungen auftreten können. Der Blaue Fleck wird kurz nach einer Verletzung oder gelegentlich auch erst Tage danach auf der Hautoberfläche sichtbar. Durch die Einblutung steht das Gewebe unter Druck, weshalb es Schmerzen verursacht, wenn man auf die entsprechende Stelle drückt. Je nach Grad der Verletzung kann es auch zu einer Schwellung kommen.
Wie entstehen blaue Flecken?
Wenn wir uns stoßen, einen Schlag an einer bestimmten Stelle abbekommen, den Finger einzwicken oder im Zuge einer anderen Verletzung Blutgefäße unter der Haut geschädigt werden, tritt aus ihnen Blut aus. Bei einer offenen Wunde würde das Blut nun austreten, doch wenn die Haut unbeschädigt bleibt, sammelt sich das Blut darunter. Man erkennt das recht rasch an einer rötlichen Färbung der verletzen Stelle. Je stärker die Verletzung ist und je mehr wir dabei unter der Haut bluten, desto größer wird der Blaue Fleck. Bei kleineren Verletzungen und gesunden Menschen bleibt ein solcher Blauer Fleck zumeist ungefährlich. Durch die Blutgerinnung heilt der Körper die Gefäßverletzungen von selbst. Je nachdem, ob und wie man ihn dabei unterstützt, sind Blutergüsse nach rund zwei Wochen wieder abgeklungen.
Welche Arten von Blutergüssen gibt es?
Ist von blauen Flecken die Rede, meint man damit in der Regel einen unkomplizierten Bluterguss direkt unter der Haut (subkutanes Hämatom) oder unter den Finger- bzw. Fußnägeln (subunguales Hämatom). Blutergüsse sind allerdings generell viel breiter gefächert und können verschiedene Bereiche des Körpers betreffen. In manchen Fällen kann ein Bluterguss daher auch ein echter Notfall sein, etwa dann, wenn es sich um Einblutungen ins Gehirn handelt. Allerdings spricht man dann nicht mehr von einem „Blauen Fleck“ im Kopf, sondern von einer intrakraniellen Blutung (Hirnblutung).
Blutergüsse können viele Stellen des Körpers betreffen.
Dazu zählen:
-
Muskeln (z. B. intramuskuläres Hämatom, Weichteilhämatom, Subfasziales Hämatom)
-
Gelenke (Hämarthrose)
-
Augen (z. B. Retrobulbärhämatom, Brillenhämatom, Hyposphagma)
-
Bauch (z. B. Darmwandhämatom, Leberhämatom)
-
Knochen (subperiostales Hämatom)
-
Geschlechtsorgane (z. B. peritubares Hämatom, vaginales Hämatom)
Wieso zeigen sich blaue Flecken oft erst später?
Wie schnell sich ein blauer Fleck zeigt, hängt vor allem davon ab, wie tief die Verletzung liegt. Sind die Blutgefäße recht dicht unter der Haut verletzt, wird der blaue Fleck oft recht rasch sichtbar. Ist tiefer liegendes Gewebe verletzt worden, kann es sogar ein paar Tage dauern, bis sich blaue Flecken zeigen. Und manchmal tritt ein blauer Fleck auch an einem etwas anderen Bereich auf als an dem, der verletzt wurde. Wenn das Blut durch die Schwerkraft nach unten fließt, kann ein blauer Fleck nämlich an einer anderen Stelle sichtbar werden bzw. „wandern“.
Wie lange bleibt ein blauer Fleck?
Der Abbau verschiedener Stoffe im Körper kann bei blauen Flecken mehrere Tage bis hin zu rund zwei Wochen benötigen. Das hängt nicht zuletzt von der Größe der Verletzung und ihrer Lokalisation ab. Doch es spielen auch individuelle Faktoren eine Rolle dabei, wie unterschiedlich lange bei Menschen Blaue Flecken sichtbar sind. Dazu gehören Alter, Gesundheitszustand und die Blutgerinnung. In der Regel sollte ein Blauer Fleck nach rund 14 Tagen ganz verblasst sein. In Ausnahmefällen kann ein Blauer Fleck aber auch noch länger sichtbar bleiben. Im Zweifelsfall ist es ratsam, einen Bluterguss ärztlich abklären zu lassen, wenn er ungewöhnlich lange sichtbar bleibt.
Darum verändert ein blauer Fleck die Farbe
Blaue Flecken sind nicht von Anfang an blau und verändern im Laufe des Heilungsprozesses ihre Farbe immer wieder. Darum kann man alleine an der Farbe des Blutergusses in etwa abschätzen, wie lange die Verletzung zurückliegt. Zunächst zeigt sich ein „Roter Fleck“, denn das frische Blut scheint rötlich durch die Haut. Der Grund für die im weiteren Verlauf stattfindende Farbveränderung liegt im Heilungsprozess des Blutergusses, bei dem Hämoglobin – der rote Blutfarbstoff – abgebaut wird. Dabei verfärbt sich der Fleck zunächst blau bis schwarz. Abbauprodukte wie Biliverdin (färbt den Fleck grün) und Bilirubin (färbt den Fleck schließlich gelb bis braun) sind an diesem Vorgang beteiligt. Einen Überblick über die durchschnittliche Dauer der einzelnen Phasen gibt die folgende Tabelle.
Phasen von blauen Flecken: Farbe und Dauer
|
Farbe des Blauen Flecks |
Ursache |
Dauer |
|
Rosa, rot oder dunkelrot |
Ganz frischer Bluterguss, unmittelbar nach der Verletzung |
0 bis 24 Stunden |
|
Dunkelrot, blau, violett bis schwarz |
Das Blut ist geronnen, der Abbau von Hämoglobin beginnt |
1 bis 4 Tage |
|
Grün oder gelb |
Hämoglobin baut sich nun zu Biliverdin ab |
4 bis 7 Tage |
|
Gelblich bis braun |
Durch den Abbau von Biliverdin entsteht nun Bilirubin |
7 bis 14 Tage |
Kinder, Ältere, Frauen versus Männer: Besonderheiten
Kinder: Warum haben Kinder so oft blaue Flecke?
Kinder haben häufig blaue Flecke. Das liegt einerseits daran, dass sie sich körperlich wesentlich mehr bewegen als Erwachsene und dabei häufiger stürzen oder sich an etwas stoßen. Die Motorik ist oft noch nicht so ausgereift wie bei Älteren und manche Gefahren oder Distanzen werden schlicht nicht so abgeschätzt, wie wir Erwachsenen das von uns kennen. Neben ihrem Bewegungsdrang und den damit verbundenen Verletzungsgefahren liegt es allerdings auch an der Haut, die bei kleinen Kindern etwas dünner als im Erwachsenenalter ist. Blaue Flecke sind bei ihnen schlicht auch schneller zu sehen. Übrigens: Kommen die Kinder ins Teeny-Alter ist es mit einer bestimmten Form der blauen Flecken noch lang nicht vorbei. Denn genau genommen gelten auch Knutschflecke als blaue Flecke. Sie entstehen jedoch nicht durch Verletzungen, sondern durch den Unterdruck, der sich beim Saugen entwickelt und auf die Blutgefäße wirkt.
Ältere Menschen: Wieso sind Ältere häufiger von blauen Flecken betroffen?
Je älter wir werden, desto mehr verlieren unsere Blutgefäße an Elastizität. Das heißt, sie reagieren sensibler und sind verletzungsanfälliger. Entsprechend nimmt auch das Risiko für Blaue Flecken zu. Mit zunehmender Alter reduziert sich auch der Kollagenhaushalt im Körper, wodurch die Haut dünner wird und Blaue Flecken entsprechend rascher sichtbar werden. Darüber hinaus nehmen mit fortgeschrittenem Alter verschiedene Funktionen wie die Sehfunktion tendenziell ab. Man übersieht leichter ein Hindernis, an dem man sich stoßen kann. Auch die Sturzgefahr und damit das Risiko für entsprechende Blaue Flecke ist im Alter erhöht.
Frauen versus Männer: Warum bekommen Frauen leichter blaue Flecken als Männer?
Die Neigung zu blauen Flecken ist prinzipiell eine sehr individuelle und so können manche Männer mehr zu blauen Flecken neigen Frauen. Generell gilt aber, dass Frauen häufiger von blauen Flecken betroffen sind. Der Grund liegt in der Gewebestruktur: Die Haut von Frauen ist prinzipiell dünner als jene von Männern und auch ihr Bindegewebe ist im Vergleich zum anderen Geschlecht häufig schwächer. Dadurch werden Stürze oder ein Stoß vom Fettgewebe unter der Haut weniger gut abgefedert und die Wahrscheinlichkeit für eine Blutgefäßverletzung liegt höher. Die Unterschiede bei Haut und Bindegewebe erhöhen zwar das Risiko für blaue Flecken, bergen aber während einer Schwangerschaft auch einen relevanten Vorteil: Die Haut von Frauen kann sich einfacher dehnen.
Ursachen und Mangel: Die Gründe für blaue Flecken
Manchmal bemerken wir einen blauen Fleck und können uns gar nicht mehr erinnern, dass wir uns an der entsprechenden Stelle verletzt haben. Das kann daran liegen, dass tiefe Gewebeschichten betroffen waren und sich der Blaue Fleck erst zeitverzögert zeigt. Gelegentlich bemerken wir aber eine Verletzung schlicht gar nicht, weil eine Blutgefäßverletzung nicht zwingend mit Schmerzen einhergehen muss. Wenn Sie allerdings immer wieder Blaue Flecken an sich bemerken, für die es keine nachvollziehbare Ursache gibt, muss dieser Umstand abgeklärt werden. Denn dahinter kommen bestimmte Erkrankungen oder die Einnahme etwaiger Medikamente stecken.
Krankheiten als Ursache für blaue Flecken ohne erkennbaren Grund
Bei bestimmten Funktionsstörungen – wie etwa einer Störung der Blutgerinnung – oder Erkrankungen kann eine erhöhte Neigung zu blauen Flecken auftreten. Dazu gehören folgende Krankheiten:
-
Lebererkrankungen wie Zirrhose oder Hepatitis
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Erkrankungen der Milz (Milzvergrößerung)
-
Bluterkrankheit (Hämophilie)
-
Schilddrüsenunterfunktion
-
Infektionen mit dem HI- oder Epstein-Barr-Virus
-
Krebs (insbesondere Leukämie)
Da es sich um schwerwiegende Erkrankungen handeln kann, die zu übermäßigen Blauen Flecken oder Blutergüssen ohne nachvollziehbaren Grund führen können, ist es wichtig, bei entsprechenden Symptomen ärztlichen Rat einzuholen.
Medikamente als Ursache für blauen Fleck ohne Stöße
Häufiger als Erkrankungen sind Medikamente die Ursache für eine übermäßige Neigung zu blauen Flecken. Es gibt verschiedene Arzneimittel, die das Risiko für Blutergüsse erhöhen. Dazu gehören:
-
Die regelmäßige Einnahme von Schmerzmittel mit Acetylsalecylsäure
-
Gerinnungshemmende Medikamente (Blutverdünner)
-
Kortisonhaltige Präparate
-
Bestimmte Antibiotika sowie Antidepressiva
In manchen Fällen kann eine verstärkte Neigung zu blauen Flecken durch ärztlich überwachte, angepasste Dosierung verändern werden. Gelegentlich muss mit vermehrten blauen Flecken jedoch ein Umgang gefunden werden, etwa wenn z. B. die Dosis gerinnungshemmender Medikamente aufgrund größerer gesundheitlicher Risiken nicht verändert werden kann.
Mangel: Welches Vitamin fehlt, wenn man schnell blaue Flecke bekommt?
In seltenen Fällen können Blaue Flecke ohne ersichtlichen Grund auch aufgrund eines Vitamin K-Mangels auftreten. Ein Mangel an diesem Vitamin führt zu Konzentrationsproblemen, verstärkter Blutungsneigung, Nasenbluten oder eben blauen Flecken. In unseren Breiten ist ein solcher Mangel ernährungsbedingt allerdings sehr selten. Im Normalfall hängt Vitamin K-Mangel mit Krankheiten zusammen, zu denen bestimmten Erkrankungen von Magen und Darm wie etwa Zöliakie oder Morbus Crohn gehören.
Wann sind blaue Flecke nicht normal?
Blaue Flecken nach einem Sturz oder Schlag sind grundsätzlich normal, wenn sie innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder abheilen, eine bestimmte Größe nicht überschreiten und nicht mit erheblichen Schmerzen verbunden sind. Nicht normal sind blaue Flecken, wenn sie regelmäßig ohne ersichtliche oder nachvollziehbare Ursache auftreten oder wenn zusätzliche Symptome zum blauen Fleck dazukommen. In bestimmten Fällen kann ein blauer Fleck gefährlich werden.
Ab zum Arzt: Wann ist ein Blauer Fleck gefährlich?
In manchen Fällen müssen Sie mit einem Blauen Fleck zur Ärztin bzw. zum Arzt, denn er könnte unbehandelt gefährlich werden. Geht ein Blauer Fleck mit einem der folgenden Aspekte einher, braucht es medizinische Hilfe:
-
Starker Schmerz: Intensive Schmerzen können ein Hinweis auf eine weitere Verletzung sein.
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Schwellung: Ist die Umgebung um den Blauen Fleck geschwollen, kann dies ebenso ein Anzeichen für weitreichendere Verletzungen sein.
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Bewegungseinschränkung: Sind Gelenke oder Muskeln im Bereich des Blauen Fleckes in ihrer Bewegung eingeschränkt, kann es sich ebenso um eine tiefergehende Verletzung handeln – ärztlich abklären lassen!
-
Region: Tritt der blaue Fleck in der Nähe des Auges auf, sollte er ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn Sie Seh- oder Bewegungseinschränkungen des Auges feststellen. Auch Blaue Flecken im Genitalbereich müssen nach einer starken Verletzung jedenfalls von Ärzt:innen begutachtet werden.
-
Größe & Dauer: Ist der blaue Fleck sehr groß oder hält er deutlich länger als normalerweise an, müssen Sie damit zur Ärztin bzw. zum Arzt.
-
Schwangerschaft: Bei vermehrtem Auftreten von blauen Flecken in der Schwangerschaft sollten sie ärztlichen Rat einholen.
-
Weitere Symptome: Wenn Sie zusätzlich zum Blauen Fleck Fieber, Schüttelfrost, Schwäche, starker Durst, Kopfschmerzen, Verwirrung, Übelkeit, Ohnmacht oder Schwindel bemerken – insbesondere, wenn der Kopf verletzt wurde – müssen Sie in ärztliche Behandlung.
Generell gilt: Wenn eine Verletzung den Kopf betrifft, sollten Sie umgehend medizinische Hilfe aufsuchen. Blutungen in Kopf und Gehirn können lebensgefährlich sein.
Was hilft gegen blaue Flecken?
Die wichtigste Maßnahme gegen Blaue Flecke ist, den Bluterguss gar nicht erst zu groß werden zu lassen. Daher sollte der betroffene Bereich schon möglichst rasch nach einem Stoß, einem Schlag oder einer Verletzung gekühlt werden. Hier können schon die ersten 30 Minuten nach der Verletzung ausschlaggebend sein, denn in dieser Zeit tritt Blut durch die geschädigten Gefäße aus. Diese Kühlung – etwa mit in Tücher eingewickelten Coolpacks, kühlem Wasser oder kalten Umschlägen – kann dabei unterstützen, dass der Blaue Fleck möglichst klein bleibt. Denn durch die Kühlung verengen sich die Blutgefäße, wodurch die Blutung im verletzten Bereich verlangsamt wird. Auch die Hochlagerung der verletzten Körperstelle kann helfen, den Blauen Fleck gering zu halten. Nach der Akutphase kann wiederum moderate Wärme gegen blaue Flecken helfen. Der Grund: Um den blauen Fleck abzubauen, werden bestimmte Zellen unseres Immunsystems an den verletzten Ort geschickt. Die leichte Wärme kann dabei unterstützen, die Durchblutung anzukurbeln, um die entsprechenden Zellen schneller zum gewünschten Bereich zu transportieren. Heparinhaltige Salben können die Auflösung des Blauen Flecks zusätzlich unterstützen.
Natürliche Unterstützung bei blauen Flecken
Wer häufiger von blauen Flecken betroffen ist oder Kinder behandeln möchte, greift gerne auf natürliche Präparate zurück, die den Körper bei blauen Flecken sanft aber effektiv unterstützen. Es gibt eine Reihe an bewährten Arzneipflanzen, die sich bei stumpfen Verletzungen mit oder ohne blaue Flecken bewährt haben. Dazu gehören unter anderem:
In der Apotheke ist eine bekannte Salbe erhältlich, die genau jene Arzneipflanzen mit weiteren Arzneistoffen aus der Natur kombiniert und die für stumpfe Verletzungen wie Verstauchungen, Verrenkungen, Prellungen und blaue Flecken zugelassen ist. Das Präparat ist auch in Form eines kühl wirkenden Gels oder als Tabletten und Tropfen erhältlich. So kann es innerlich und äußerlich angewendet werden, wodurch der Heilungsverlauf bei blauen Flecken auf mehreren Ebenen unterstützt wird. Salbe, Gel und innerliche Anwendungsformen des Kombinationspräparats aus wertvollen Arzneipflanzen sind gut verträglich, nebenwirkungsarm und weisen derzeit keine Wechselwirkungen auf. Daher können sowohl Kinder als auch Senior:innen, die häufig viele Medikamente einnehmen und hinsichtlich pharmazeutischer Interaktionen aufpassen müssen, die entsprechenden Präparate bedenkenlos anwenden.
Zusammenfassung: Blauer Fleck bei Jung & Alt
Lesen Sie hier die wichtigsten Fakten zu blauen Flecken nochmals zusammengefasst:
|
Definition & Ursache |
Blaue Flecken (Hämatome) entstehen durch Einblutungen unter der Haut infolge stumpfer Verletzungen wie Stößen oder Prellungen. |
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Entstehung |
Bei Verletzungen kleiner Blutgefäße tritt Blut aus, sammelt sich unter der Haut und verursacht die typische Verfärbung. |
|
Arten von Hämatomen |
Neben den häufigen subkutanen und subungualen Hämatomen gibt es auch innere Blutergüsse, z. B. an Muskeln oder im Gehirn. |
|
Verzögertes Auftreten |
Tieferliegende Blutergüsse werden oft erst nach einigen Tagen sichtbar oder erscheinen an einer anderen Stelle durch Blutverlagerung. |
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Farbverlauf |
Die Farbe eines Hämatoms verändert sich von Rot über Blau, Grün und Gelb bis Braun – abhängig vom Abbau des Blutfarbstoffs Hämoglobin. |
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Dauer |
Ein normaler Blauer Fleck heilt meist innerhalb von etwa zwei Wochen ab, abhängig von Größe, Lage und individueller Gesundheit. |
|
Kinder |
Kinder bekommen häufiger Blutergüsse, da ihre Haut dünner ist und sie sich mehr bewegen sowie öfter stürzen. |
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Ältere Menschen |
Mit zunehmendem Alter werden Haut und Blutgefäße empfindlicher, was die Hämatomneigung erhöht, ebenso wie das Sturzrisiko. |
|
Frauen |
Frauen neigen durch dünnere Haut und schwächeres Bindegewebe häufiger zu Blutergüssen als Männer. |
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Ohne Ursache |
Häufige oder unerklärliche Hämatome können auf Erkrankungen (z. B. Gerinnungsstörungen) oder bestimmte Medikamente hinweisen. |
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Vitaminmangel |
Ein Mangel an Vitamin K kann selten zu verstärkten Blutergüssen führen, tritt meist im Zusammenhang mit Erkrankungen auf. |
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Wann gefährlich? |
Bei starken Schmerzen, Schwellung, Bewegungseinschränkungen, im Augen- oder Genitalbereich sowie bei unklarer Ursache. |
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Erste Hilfe & Behandlung |
Direktes Kühlen nach der Verletzung sowie Hochlagern helfen, die Ausbreitung zu begrenzen; später kann Wärme den Heilungsprozess fördern. |
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Natürliche Unterstützung |
Pflanzen wie Arnika, Beinwell und Ringelblume sind bewährte natürliche Helfer und können Heilung unterstützen. |
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Autoren: Redaktionsteam Schwabe Austria
Disclaimer: Die Informationen auf dieser Website sind keinesfalls ein Ersatz für den persönlichen Besuch bei Arzt, Apotheker oder anderen medizinischen Fachpersonen. Die Gesundheitsartikel sind als Impulse zu verstehen, mit dem Ziel, sich näher mit Themen der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen und entsprechende Unterstützung zu suchen.
Quellen:
Lucia Hennerici, Blaue Flecken (Hämatome): Ursachen, Risiken & Hilfe, https://www.rbb-online.de/rbbpraxis/rbb_praxis_service/gesundes-wissen/haut-haar/blaue-flecken-haematome-ursachen-risiken-und-hilfe.html#articlesContList/text_852024169
Jenna Fletcher, What do the colors of a bruise mean?, Medical News Today, Article 322742
DocCheck Flexicon, Hämatom, https://flexikon.doccheck.com/de/Hämatom
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz, Hämatom, https://www.gesundheit.gv.at/lexikon/H/haematom.html
https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/leben/unfaelle-verletzungen/blaue-flecken-1267970