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Bauchschmerzen – Ursachen und Hilfe

Bauchschmerzen im Zusammenhang mit vielen anderen Beschwerden des Verdauungstraktes wie etwa Verstopfung oder Durchfall sind einer der häufigsten Gründe, eine ärztliche Ordination aufzusuchen. Die Ursachen können vielfältig sein. Oft können natürliche Heilpflanzen dabei helfen, sich wieder rundum wohlzufühlen.

Bauchkrämpfe und Durchfall – wann zum Arzt?

Meist sind die Ursachen für oft auftretende starke Bauchschmerzen harmlos. Trotzdem sollten Sie bei einem schmerzenden Bauch in Kombination mit Krämpfen, Blutungen, Fieber oder bei Schmerzen, die schon länger anhalten, die immer wieder oder plötzlich ganz stark auftreten, unbedingt den Arzt aufsuchen.

Fieber Tritt zusätzlich höheres Fieber auf, ist ärztliche Abklärung notwendig.
Blut Blut ist immer ein Alarmsignal: Bemerken Sie Blut aus dem Darm, der Vagina, der Harnröhre, im Erbrochenen, im Durchfall oder auf dem Stuhl, wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder Notarzt.
Erbrechen Neben Blut im Erbrochenen ist auch ein schwarz gefärbtes Erbrochenes ein Grund, so schnell wie möglich den Notarzt zu informieren. Auch bei langanhaltendem und wiederkehrendem Erbrechen muss ein Arzt informiert werden.
Schmerzen Auch bei sehr plötzlichem und besonders heftigem Auftreten der Schmerzsymptome, die sich auch in einer Schonhaltung nicht bessern, muss ein Arzt geholt werden.
Angespannter Bauch Wird der Bauch zusätzlich zu den Schmerzen ganz hart, muss unverzüglich ärztliche Hilfe geholt werden.
Allgemeinzustand Kommt zum Schmerz ein schlechter Allgemeinzustand hinzu (Kreislaufprobleme, fahle oder bläuliche Haut, Bewusstseinsstörungen, Atemnot) ist das ebenso ein Alarmsignal.

Klingt der schmerzhafte Zustand über mehrere Tage nicht ab, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um ernsthafte Erkrankungen oder chronische Magen-Darm-Probleme auszuschließen. Bei Kindern sollte immer der behandelnde Kinderarzt zu Rate gezogen werden.

Durch Fragen wie die Folgenden wird zunächst eine genaue subjektive Befundaufnahme gemacht:

In einem zweiten Schritt erfolgt ein Tastbefund, bei dem durch vorsichtiges Abtasten und Abklopfen des Bauchraumes der schmerzende Bereich abgegrenzt wird, sowie die Darmgeräusche mit dem Stethoskop abgehört werden. Damit sind die Ursachen zumeist schon eingeengt. Im Anschluss wird häufig der erste Verdacht noch weiter abgeklärt. Je nach Lokalisation, Auftreten und Art der Beeinträchtigung stehen verschiedene Untersuchungsmethoden zur Verfügung.

Weitere ärztliche Untersuchungen bei Bauchschmerzen

Meist ist es Standard, dass eine Analyse der Stuhlprobe erfolgt. Allein aufgrund der Färbung können Rückschlüsse auf Stoffwechselprobleme, Erkrankungen der Leber oder Blutungen im Magenbereich erkannt werden. Die häufig zusätzlich vorgenommene Blutuntersuchung sorgt für die Abklärung der Entzündungsparameter, des Hormonspiegels oder der Zuckerwerte.

Treten Beschwerden im Zusammenhang mit Mahlzeiten auf, kann das ein Hinweis auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Am häufigsten sind Unverträglichkeiten von Lactose, Fructose oder Gluten, deren Verzehr neben weiteren Symptomen massive Schmerzen mit sich bringen können. Ob Derartiges vorliegt, ist ganz eindeutig in Bluttests oder durch Atemtests feststellbar.

Leiden Sie an starkem Durchfall, wird bei einer Laboranalyse des Stuhls das Vorhandensein eventueller Erreger, wie etwa Noroviren oder Salmonellen, ausgeschlossen.

Von Ultraschall bis hin zu endoskopischen Untersuchungen des Magens oder des Darms reicht die Palette der bildgebenden Verfahren, um die Ursache der Gesundheitsprobleme eindeutig festzustellen. Wird kein eindeutiger Grund gefunden, lautet die Diagnose häufig „Reizdarm“, dessen Symptome oft bei jungen Patienten auftreten.

Hausmittel gegen Bauchschmerzen

Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Beschwerden eine harmlose Ursache haben, so können Sie sich selbst mit den folgenden Tipps Linderung verschaffen:

 

Quellen: 

Internisten im Netz – Symptome bei Bauchschmerzen, (abgerufen am 07.12.2021) 

Internisten im Netz – Untersuchungen und Diagnose, (abgerufen am 07.12.2021)

Internisten im Netzt – Tastuntersuchung, (abgerufen am 07.12.2021) 

DAZ.online – Darm in Aufruhr, (abgerufen am 07.12.2021)

Die Techniker – Funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen, Reizmagen, (abgerufen am 07.12.2021)

 

 

Darreichungsform und Packungsgrößen

Gaspan® 90 mg/50 mg magensaftresistente Weichkapseln: 14 Stk., 42 Stk.

 

Gebrauchsinformation

Kapseln zum Einnehmen. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

 

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