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Aktualisiert: 06.05.2026

Herzleistung im Alter – Veränderung, Einordnung und Möglichkeiten der Unterstützung

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Herzleistung des Menschen. In späteren Lebensjahren treten zudem häufiger Erkrankungen auf, die das Risiko für eine verminderte Herzleistung im Alter erhöhen. Eine herzstärkende Arzneipflanze ist der Weißdorn, auch Crataegus genannt. Das traditionelle pflanzliche Arzneimittel Crataegutt® mit dem Weißdornextrakt unterstützt bei beginnender altersbedingter Leistungsverminderung des Herzens. 

Herzleistung im Alter - © Canva
Herzleistung im Alter - © Canva

Herzleistung im Alter: Grundlagen und Einordnung

Bis zu 10.000 Liter Blut wird von unserem Herzen täglich durch die Blutgefäße gepumpt. Dafür schlägt es rund 100.000 Mal am Tag. Entsprechend kräftig muss der Motor des Körpers sein, damit er diese Herzfunktion langfristig erfüllen kann. Eine Messgröße für die Kraft des Herzens ist die Herzleistung. 

Die Herzleistung ist ein leicht zu berechnender Wert, der Auskünfte über die Kraft des Herzens gibt. Sie wird in Prozent beschrieben. Mediziner:innen nennen diesen Wert auch Ejektionsfraktion (EF). Zur Berechnung müssen spezifische Werte bekannt sein.

  • Schlagvolumen oder auch Systolisches Volumen (SV): Die Menge Blut, die bei einem Herzschlag aus der linken Herzkammer hinausgepumpt wird.
  • Enddiastolisches Volumen (EDV): Gibt die Blutmenge in der linken Herzkammer an, wenn sie maximal gefüllt ist, also kurz bevor sie pumpt.

Die Formel zur Berechnung der Herzleistung ist:

SV / EDV x 100 = EF in %

Man dividiert also das Schlagvolumen durch das enddiastolische Volumen, nimmt diesen Wert mal 100 und erhält die Ejektionsfraktion in Prozent. Diese Zahl gibt an, wie viel Prozent des Blutes aus der Herzkammer bei einem Herzschlag tatsächlich herausgepumpt werden.

Dieser Wert liegt aber niemals bei 100 %. Denn das Herz pumpt sich nicht völlig leer. Bei maximaler Belastung eines gesunden Herzens steigt die Auswurfleistung auf bis zu 75 %.

Eine weitere Kennzahl für die Kraft des Herzens ist das sogenannte Herzminutenvolumen (HMV). Es errechnet sich aus dem Schlagvolumen multipliziert mit der Herzfrequenz (HF), also der Anzahl von Herzschlägen pro Minute. Der Wert gibt an, wie viel Blut pro Minute vom Herz in den Blutkreislauf gepumpt wird.

Wie vermindert sich die Herzleistung mit zunehmendem Alter?

Um die Verminderung der Herzleistung im Alter zu verstehen, muss zunächst zwischen krankhaften und altersbedingten Ursachen unterschieden werden. Denn das Alter selbst schwächt das Herz nicht automatisch im Sinne einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Dabei handelt es sich um eine ernste chronische Erkrankung des Herzens, die durch bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen entsteht. Das Risiko für solche Krankheiten nimmt mit dem Alter zu.

Doch auch ein gesundes Herz verändert sich im Hinblick auf die Herzleistung im Alter. Wenn ein älterer Mensch herzgesund ist, funktioniert das Herz in Ruhe allerdings noch ganz normal:

  • Die Pumpleistung des Herzens ist normal.
  • Der Herzschlag ist ruhig und ausreichend.
  • Die Menge an Blut, die das Herz pro Minute durch den Körper pumpt, genügt.

Probleme zeigen sich aber, sobald man sich körperlich anstrengt, z. B. beim schnellen Gehen, Treppensteigen oder Tragen von Einkäufen.

Dann passiert Folgendes:

  • Das Herz kann nicht mehr so stark schneller schlagen wie bei jungen Menschen.
  • Es kann die geförderte Blutmenge nicht mehr ausreichend steigern, obwohl der Körper mehr Sauerstoff braucht.
  • Um das auszugleichen, füllt sich das Herz stärker mit Blut und dehnt sich dabei etwas aus.
  • Selbst bei gesunden älteren Menschen wird das Herz bei Belastung größer und weiter, was bei jungen Herzen kaum der Fall ist.

Veränderungen im Herzen während des Alterungsprozesses

Ab dem 30. Lebensjahr bewirkt der Alterungsprozess strukturelle Prozesse im Körper, die zu einem jährlichen Rückgang der funktionellen Leistungsfähigkeit lebenswichtiger Organe von rund 0,7 bis 0,9 % führen. Mit zunehmendem Alter verändert sich daher auch das Herz langsam. Diese Vorgänge gelten nicht als krankhaft, sondern passieren im Rahmen des normalen körperlichen Alterungsprozesses. Entsprechende Veränderungen werden von Senior:innen vor allem in Ruhe nicht immer zwingend bemerkt. Bei Belastungen können die Veränderungen allerdings in Form von Abgeschlagenheit und verminderter Leistungsfähigkeit wahrgenommen werden. 

Was passiert mit dem Herzen, wenn man älter wird?

Mit zunehmendem Alter wird die Wand der linken Herzkammer dicker. Dadurch steigt das durchschnittliche Herzgewicht ab dem 30. Lebensjahr jedes Jahr um etwa 1 bis 1,5 Gramm. Im Laufe der Jahre lagert der Herzmuskel vermehrt Binde- und Fettgewebe ein. Während die Muskelmasse des Herzens zwar abnimmt, steigt das Herzgewicht zunehmend. Die Leistungskraft sowie die Herzfrequenz nehmen ab. Der arterielle Blutdruck steigt. Gleichzeitig sinkt die Transportkapazität des Sauerstoffkreislaufs. Auch das elektrische Steuerungssystem des Herzens ist betroffen: Die Zellen im natürlichen Herzschrittmacher nehmen stark ab. Bei 75-Jährigen sind davon nur noch etwa 10 % der ursprünglichen Zellen vorhanden.

Auf einen Blick zusammengefasst, verändert sich so das gesunde Herz im Alter wie folgt: 

  • Gewicht: Das Herz – insbesondere die linke Herzkammer – wird mit dem Alter schwerer und dicker.
  • Schlagzahl: Das Herz kann seine Schlagzahl bei Belastung oder Stress nicht mehr so gut steigern.
  • Zellen: Die Anzahl der Zellen, die den Herzrhythmus steuern, nimmt deutlich ab.
  • Rhythmus: Das Herz neigt zu einem höheren Risiko für Herzrhythmusstörungen.
  • Gefäße: Die Blutgefäße, die den Herzmuskel versorgen, verlieren an Elastizität.
  • Blutfluss: Der maximal mögliche Blutfluss zum Herzmuskel verringert sich.

Welche Rolle spielt die Gefäßalterung für die Herzleistung?

Derzeit geht man davon aus, dass die Herzalterung bei den Gefäßen beginnt. Aktuelle Untersuchungen am Tiermodell zeigen bestimmte Zonen rund um die Blutgefäße: Dort sammeln sich besonders viele alte Zellen an. Sie senden Entzündungssignale aus und machen das Herzgewebe mit der Zeit härter und weniger elastisch. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum das Herz im Alter an Elastizität verliert. Diese Verfestigung des Gewebes macht den Motor des Körpers anfälliger für Erkrankungen.

Verminderte Herzleistung im Alter – Symptome und Abgrenzung

Auch ein grundsätzlich gesundes Herz verliert mit den Jahren an Leistungsfähigkeit. Davon bekommen ältere Menschen im Ruhezustand aber kaum etwas mit. Denn auch, wenn die Herzfrequenz älterer Menschen geringer ist als bei Jungen, funktioniert ihr Herz in ruhigen Situationen nahezu wie das von jüngeren Menschen. 

Strengen sich ältere Menschen allerdings an, kann das Herz nicht mehr so rasch schneller schlagen, als dies in jüngeren Jahren der Fall war. Die notwendige Menge an Blut kann nicht so stark gesteigert werden, obwohl es mehr Sauerstoff für die Belastung bräuchte. 

Welche Symptome können auf eine verminderte Herzleistung hinweisen?

Dass das alternde Herz zwar in Ruhe normal funktioniert, aber bei Belastung seine Leistungsfähigkeit nicht mehr so schnell steigern kann, wird auch als altersbedingte Leistungsverminderung des Herzens bezeichnet. Sie erklärt, warum ältere Menschen bei Anstrengungen oft schneller an ihre Grenzen kommen, obwohl beim Arzt in Ruhe „alles in Ordnung“ ist.

Im Alltag können ältere Menschen eine solche Verminderung der Herzleistung an folgenden Symptomen erkennen:

  • Man wird bei Anstrengungen schneller müde.
  • Man kommt leichter außer Atem, auch bei früher einfachen Tätigkeiten.
  • Belastungen, die in der Vergangenheit problemlos waren, fallen schwerer.

Mit zunehmendem Alter kann der Körper außerdem immer weniger Sauerstoff aufnehmen und nutzen (VO2max). Viele Studien gehen davon aus, dass diese Fähigkeit alle 10 Jahre um etwa 10 % abnimmt. Dieser Rückgang passiert nicht immer gleich stark, sondern wird mit höherem Alter schneller. Zwischen 30 und 40 Jahren sinkt diese Fähigkeit nur um etwa 6 % – also relativ wenig. Nach dem 70. Lebensjahr kann der Verlust mehr als 20 % pro Jahrzehnt betragen – also deutlich stärker. Selbst gesunde Menschen verlieren bis zum Alter von 80 Jahren etwa die Hälfte dieser körperlichen Leistungsfähigkeit.

Ab wann gilt eine verminderte Herzleistung als behandlungsbedürftig?

Neben den normalen altersbedingten Veränderungen können ältere Menschen auch eine ernstzunehmende Herzschwäche (Herzisuffizienz) entwickeln. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt ist. Entsprechende Beschwerden müssen ärztlich abgeklärt werden.

Mögliche Symptome einer behandlungsbedürftigen Herzschwäche sind:

  • Atemnot bei Belastung
  • Schwäche und Müdigkeit
  • Wassereinlagerungen (Ödeme) in Beinen und Bauch
  • Schwindel
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Husten (v. a. nächtlicher)
  • Übelkeit
  • Reduzierte geistige Leistungsfähigkeit
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schlafprobleme (v. a. durch Atemnot in der Nacht)
  • Kalte Hände oder Füße 

Eine krankhafte Veränderung der Herzleistung wird je nach individueller Ausgangslage mit verschiedenen Medikamenten – darunter z. B. Blutdrucksenker – sowie Anpassungen des Lebensstils behandelt. 

Doch auch das gesunde Herz kann im fortschreitenden Alter medikamentös unterstützt werden, die Leistungsfähigkeit zu erhalten. In Österreich sind zur aktiven Unterstützung der Herzleistung pflanzliche Arzneimittel erhältlich, die standardisierte Extrakte aus Weißdorn enthalten und das Herz stärken sowie schützen.

Welche Faktoren beeinflussen die Herzleistung im Alter?

Der eigene Lebensstil spielt eine grundlegende Rolle für eine gute Herzleistung im Alter. Man weiß mittlerweile, dass das Risiko für bestimmte Herzerkrankungen trotz genetischer Vorbelastung (vererbte Veranlagung) durch eine herzgesunde Lebensweise deutlich gesenkt werden kann. Ein herzschützender sowie -stärkender Lebenswandel gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für eine gute Herzleistung im Alter.

Diese 5 beeinflussbaren Faktoren wirken sich auf die Herzleistung im Alter aus:

  1. Bewegung: Sowohl Ausdauersport als auch Krafttraining unterstützen die Herzgesundheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt wöchentlich 150 Minuten körperliche Aktivität bei zumindest moderater Belastung. Regelmäßiges Ausdauertraining kann sogar bei Patient:innen mit Herzschwäche die Leistungsfähigkeit um 10 bis 25 % steigern. Ein Grund ist der Erhalt bzw. Aufbau der Muskelmasse, wodurch die Muskeln bei gleicher Herzleistung effizienter arbeiten. Wichtig: Bei (Verdacht auf) Herzschwäche sollte sportliche Betätigung ärztlich abgeklärt werden!
  2. Stress: Chronischer Stress gilt als lautlose Belastung für unser Herz-Kreislauf-System. Ausreichende Phasen von Entspannung und aktiver Stressabbau sind wichtige Faktoren, um das Herz lange leistungsfähig zu halten.
  3. Ernährung: Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist wichtig, um Übergewicht sowie damit verbundene Risikofaktoren für das Herz zu vermeiden, etwa Bluthochdruck. Besonders relevant dabei ist die Balance bestimmter Stoffe. Dazu zählt u. a. Cholesterin. Die Substanz aus tierischen Lebensmitteln hat wichtige Funktionen im Körper. LDL-Cholesterin („schlecht) fördert allerdings Gefäßablagerungen und Arteriosklerose, während HDL-Cholesterin („gut) diese Ablagerungen entfernt und schützt.
  4. Genussmittel: Ein wichtiger Faktor für die Herzgesundheit ist der Verzicht auf bestimmte Genussmittel. Jedenfalls zu vermeiden ist Rauchen. Auch Alkohol und Zucker sollten Sie ausschließlich in geringen Mengen konsumieren, wenn Sie Ihr Herz leistungsstark halten möchten.
  5. Soziale Faktoren: Zwischenmenschliche Kontakte sind auch für unsere organische Gesundheit wichtig. Untersuchungen belegen das eindrucksvoll: Menschen, die sich einsam fühlen, haben ein um 19 % erhöhtes Risiko für Herzschwäche.

Herzleistung als Bestandteil von gesundem Altern (Longevity)

Die Herzleistung bzw. die Herzgesundheit spielt wiederum eine wesentliche Rolle beim gesunden Altern. Denn wir alle möchten zwar möglichst alt werden, aber dabei gesund sowie mobil bleiben. Die medizinischen Ansätze, die sich damit beschäftigen, die Zahl unserer gesunden und beschwerdefreien Lebensjahre (Healthspan) so hoch wie möglich zu halten, werden aktuell unter dem Begriff Longevity zusammengefasst. 

Ein Teilbereich dieses präventivmedizinischen Ansatzes ist Cardio-Longevity (das Herz betreffend). Der Ansatz verfolgt das Ziel, die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen möglichst lange zu erhalten, um die Healthspan zu verlängern. Herz-Kreislauf-Erkrankungen stellen ein erhebliches Risiko für den Verlust von Lebensqualität im Alter dar und gelten damit als wichtiger Faktor, der gesundem Altern im Weg steht. 

Ein starkes Herz ist nicht nur für sich genommen ein wesentlicher Gesundheitsfaktor, sondern auch ein bedeutsamer Aspekt für die Aufrechterhaltung der Lebensqualität und damit für Elemente, die wiederum für ein gesundes Altern wichtig sind. Es ermöglicht, aktiv am Leben teilzunehmen. Das bedeutet u. a.:

  • Soziale Kontakte erhalten
  • Neue Bekanntschaften knüpfen
  • Hobbys nachgehen und Kontakte pflegen
  • Sich mit Dingen beschäftigen, die lebenslanges Lernen fördern
  • An Ausflügen teilzunehmen
  • Mobil und selbstständig zu bleiben
  • Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft
  • Insgesamt selbstständig Tagesstrukturen aufrechterhalten
  • Reisen und dabei neue Perspektiven einnehmen

In Kurzform: Wer sein Herz stark und kräftig hält, hat mehr Energie, um sich zu bewegen. Dadurch bleiben Menschen wiederum mobil und sie fördern ihren Tag-Nacht-Rhythmus, was die Schlafqualität verbessert. Wer die Kraft hat, sozial aktiv zu sein, schützt wiederum die Herzgesundheit und hält das Gehirn auf Trab. Ein reger Alltag und dabei Neues zu lernen sowie neugierig zu bleiben, hält geistig fit. Und wer Energie für Aktivitäten hat, die als sinnstiftend erlebt werden, fördert auch die Gesundheit der Psyche. Allesamt Faktoren, die ein gesundes Älterwerden stark beeinflussen. 

Wie kann man die Herzleistung im Alter unterstützen?

Bereits in jüngeren Jahren das Herz zu stärken, kann sich positiv auf die Herzleistung im Alter auswirken. Doch auch mit fortgeschrittenem Lebensalter lässt sich die Herzleistung unterstützen und sogar verbessern. Regelmäßige Bewegung kann selbst bei chronischer Herzinsuffizienz – nach Rücksprache mit behandelnden Ärzt:innen – die Beschwerden verringern. Konkret: Konsequentes Ausdauertraining kann die Leistungsfähigkeit um 10 bis 25 Prozent verbessern! 

Allerdings liegt das nicht alleine an der stärkeren Herzleistung selbst: Bei einer krankhaften Herzinsuffizienz kommt es infolge entzündlicher Prozesse zu einem Abbau von Muskelmasse. Dadurch ermüden die Betroffenen schneller, und die noch vorhandene Muskulatur wird stärker beansprucht. Regelmäßiges Ausdauertraining wirkt diesem Prozess entgegen, indem fortschreitendem Muskelverlust durch mangelnde körperliche Aktivität vorgebaut wird. Das wiederum ist wichtig, um die Belastbarkeit von Betroffenen zu erhalten.

Neben regelmäßiger Bewegung unterstützen auch die folgenden Aspekte die Herzgesundheit:

  • Versuchen Sie, den Konsum von rotem Fleisch zu reduzieren.
  • Übermäßigen Salzverzehr sollten Sie vermeiden.
  • Reduzieren Sie gesättigte Fette und setzen Sie auf ungesättigte Fettsäuren. Sie sind etwa in Samen, Nüssen und hochwertigen pflanzlichen Ölen enthalten.
  • Zuckerhaltige Lebensmittel sollten nur in Maßen konsumiert werden.
  • Nehmen Sie regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahr, um mögliche herzschwächende Erkrankungen richtig zu behandeln.
  • Versuchen Sie, ein normales Körpergewicht bzw. einen gesunden Bauchumfang zu halten.
  • Geben Sie das Rauchen auf und konsumieren Sie Alkohol – wenn überhaupt – nur in Maßen. 

Insbesondere im Senior:innen-Alter kommt auch rezeptfrei erhältlichen, herzstärkenden Medikamenten eine große Bedeutung beim Erhalt der Herzleistung bei. Insbesondere pflanzliche Arzneimittel mit dem Weißdorn gelten hier als erstes Mittel der Wahl. 

Mit welchen rezeptfreien Medikamenten kann man die Herzleistung wirklich verbessern?

In der modernen Pharmazie kennt man verschiedene Medikamente mit bestimmten Arzneipflanzen, die für das Herz wertvoll sind: Herzgespannkraut ist beispielsweise als Arzneidroge bei nervösen Herzbeschwerden (z.B. Herzklopfen ohne ernsthafte Erkrankung) medizinisch anerkannt. Die getrockneten Zwiebeln des Knoblauchs schützen das Herz wiederum indirekt, denn ihre vorbeugende Wirkung gegen Atherosklerose ist ebenso in der Medizin anerkannt. Am wohl bekanntesten und am besten wissenschaftlich untersucht ist jedoch der Weißdorn (Crataegus). Das rezeptfreie Präparat heißt Crataegutt® und ist in Apotheken erhältlich. 

Wie verbessert der Weißdorn die Herzleistung im Alter?

In einer Studie aus dem Jahr 2014 untersuchten Forschende, wie sich Ausdauertraining und ein bestimmter Weißdorn-Extrakt bei Menschen mit einer spezifischen Form der Herzschwäche auswirken. 140 Menschen mit Herzschwäche machten acht Wochen lang Ausdauertraining. Die Hälfte von ihnen nahm zusätzlich täglich Weißdorn ein. Die Ergebnisse zeigten, dass die Teilnehmenden mit Weißdorn-Extrakt eine Strecke von zwei Kilometern schneller gehen konnten.

Weißdorn wird demnach erfolgreich zur aktiven Unterstützung der Herzleistung eingesetzt. 

So wirkt der Weißdorn auf das Herz:

  • Kraft: Erhöht die Kontraktionsleistung des Herzens.
  • Schutz: Wirkt herzschützend und antioxidativ.
  • Durchblutung: Fördert die Durchblutung des Herzmuskels.
  • Symptome: Wirkt bei Beschwerden einer altersbedingten verminderten Herzleistung.
  • Verbesserung: Beeinflusst subjektive Beschwerden wie Abgeschlagenheit und belastungsbedingte Müdigkeit.
  • Vorbeugung: Dient der Prävention im Sinne der Herzgesundheit.

Weißdorn ist in Form von pflanzlichen Arzneimitteln in Österreich rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Wer die Herzleistung stabil halten oder stärken möchte, sollte in Apotheken nach standardisierten pharmazeutischen Extrakten aus Weißdorn fragen, die das Herz nachweislich stärken und schützen. Von Schwabe gibt es das traditionelle pflanzliche Arzneimittel namens Crataegutt®.

Behandlung: Für wen sind pflanzliche Präparate zur Unterstützung der Herzleistung geeignet?

Herzstärkende Präparate mit Weißdorn sind prinzipiell für alle Menschen ab dem beginnenden Senior:innen-Alter geeignet, die keine Allergie gegenüber einer im Weißdorn enthaltenen Substanz haben. Denn nahezu jeder Mensch bemerkt ab dem 60. Lebensjahr, dass die eigene Belastbarkeit im Vergleich zu früher schneller nachlässt. Häufig wird dies als selbstverständlich angesehen, denn man geht davon aus, dass mit zunehmendem Alter auch die Kräfte schwinden.

Rasche Ermüdung, Tagesmüdigkeit oder erschwerte Atmung bei Anstrengungen sind jedoch keine zwangsläufigen Begleiterscheinungen des Älterwerdens. Oft liegt der Grund in einer verminderten Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems: Die Pumpleistung des Herzens nimmt ab und die Blutgefäße verlieren an Spannkraft. Mit herzstärkenden Weißdorn-Präparaten – sofern es sich um sichere Arzneimittel handelt – kann dem entgegengewirkt werden.

FAQ zur Herzleistung im Alter

Hier finden Sie die wichtigsten Antworten auf häufige Fragen zur Herzleistung im Alter:

Was versteht man unter Herzleistung und wie wird sie gemessen?

Die Herzleistung beschreibt die Pumpkraft des Herzens und wird als Ejektionsfraktion (EF) in Prozent angegeben. Sie berechnet sich aus Schlagvolumen (SV) geteilt durch enddiastolisches Volumen (EDV) multipliziert mit 100. Auch das Herzminutenvolumen (HMV) gibt Auskunft über die Leistung des Herzens.

Welche Werte der Herzleistung gelten als normal?

Eine Herzleistung von 55 bis 70 % wird als normal beschrieben. Werte zwischen 40 und 54 % gelten als leicht, 35 bis 39 % als mittelgradig und unter 35 % als hochgradig eingeschränkte Herzleistung. Sie liegt physiologisch nie bei 100 %, da sich das Herz nicht vollständig entleert.

Wie verändert sich die Herzleistung im Rahmen des normalen Alterungsprozesses?

Das gesunde Herz zeigt im Alter strukturelle und funktionelle Veränderungen, etwa eine Zunahme des Gewichts, eine Abnahme der maximalen Herzfrequenz sowie eine reduzierte Steigerungsfähigkeit unter Belastung. In Ruhe bleibt die Pumpfunktion häufig weitgehend erhalten, während unter körperlicher Anstrengung eine geringere Anpassungsfähigkeit auffällt. Diese Veränderungen gelten als Teil des physiologischen Alterungsprozesses und nicht per se als Erkrankung.

Welche Symptome können auf eine verminderte Herzleistung hinweisen und wie erfolgt die Abgrenzung zur Herzinsuffizienz?

Bei altersbedingter Leistungsverminderung treten Beschwerden vor allem unter Belastung auf, etwa raschere Ermüdung, Kurzatmigkeit bei Anstrengungen oder reduzierte Belastbarkeit. Eine behandlungsbedürftige Herzinsuffizienz kann zusätzlich Symptome wie Atemnot, Ödeme, unregelmäßigen Herzschlag oder nächtliche Beschwerden umfassen. Eine ärztliche Abklärung dient der Differenzierung zwischen physiologischer Alterung und krankhafter Herzschwäche.

Welche Faktoren beeinflussen die Herzleistung im Alter?

Lebensstilfaktoren wie körperliche Aktivität, Ernährung, Stressbelastung, Konsum von Genussmitteln sowie soziale Einbindung gelten als relevante Einflussgrößen für die Herzgesundheit im Alter. Zudem sind strukturelle Gefäßveränderungen, genetische Faktoren und der altersbedingte Rückgang der Sauerstoffaufnahme wesentliche Faktoren der Herzleistung im Alter.

Welche Rolle spielt Weißdorn im Zusammenhang mit der Herzleistung im Alter?

Standardisierte Weißdorn-Extrakte sind in Österreich rezeptfrei zur Unterstützung der Herzleistung in Apotheken erhältlich. Pflanzliche Arzneimittel mit Weißdorn wirken sich positiv auf die Kontraktionskraft des Herzens sowie seine Durchblutung aus und zeigen antioxidative Eigenschaften. Weißdorn, botanisch auch Crataegus genannt, gilt als wesentliche ergänzende Unterstützung bei altersbedingter Leistungsverminderung des Herzens. Von Schwabe Austria in den Apotheken erhältlich: Crataegutt® mit Weißdornextrakt.

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Bei beginnender altersbedingter Leistungsverminderung des Herzens, mit Symptomen wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit bei Belastung. 

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Packungsgrößen: 50 ml, 100 ml, 250 ml

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Autoren: Redaktionsteam Schwabe Austria

Disclaimer: Die Informationen auf dieser Website sind keinesfalls ein Ersatz für den persönlichen Besuch bei Arzt, Apotheker oder anderen medizinischen Fachpersonen. Die Gesundheitsartikel sind als Impulse zu verstehen, mit dem Ziel, sich näher mit Themen der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen und entsprechende Unterstützung zu suchen.

Quellen:

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Deutsche Herzstiftung, Reicht Sport „nur“ am Wochenende fürs Herz?, https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/herzmedizin/sport-wochenende

Joana Schmidt, Erhöht Einsamkeit das Herzinsuffizienzrisiko?, Herzmedizin, https://herzmedizin.de/fuer-aerzte-und-fachpersonal/newsroom/herzerkrankungen/praevention/erhoeht-einsamkeit-das-herzinsuffizienzrisiko

Deutsches Ärzteblatt, Koronare Herzkrankheit: Gesunder Lebensstil kann genetisches Risiko ausgleichen, https://www.aerzteblatt.de/news/koronare-herzkrankheit-gesunder-lebensstil-kann-genetisches-risiko-ausgleichen-0aa06854-c348-4887-9e9e-08423921fb70

Internisten im Netz, Wichtige Begriffe rund ums Herz, https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/herz-kreislauf/begriffe-rund-ums-herz.html

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DocCheck Flexikon, Herz, https://flexikon.doccheck.com/de/Herz

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