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Rosenwurz (Rhodiola Rosea)

Die Rosenwurz ist eine Pflanze mit ausnehmend langer Tradition in ihrer Heilverwendung – und nicht nur sie selbst gilt als äußerst widerstandsfähig, sondern ihre Wirkung fördert ebenso die Widerstandsfähigkeit von uns Menschen in herausfordernden, stressigen Situationen. In der heutigen Zeit ist ihre adaptogene Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen.

Umfangreiche Informationen über die Rosenwurz finden Sie in diesem Pflanzenportrait.

Überblick Rosenwurz

Merkmale der Rosenwurz

Die Rosenwurz gehört zur Familie der Dickblattgewächse und ist eine sukkulente Pflanze, die in arktischen Gebieten genauso wie in den Gebirgsregionen Nordamerikas, Europas und Asiens vorkommt. Die Rosenwurz (Rhodiola Rosea) hat ihren Namen, weil ihr unterirdischer, knolliger Stamm, rosenartig duftet. Am besten wächst die Rhodiola Rosea auf feuchten Böden bis in obere Höhenlagen, bevorzugt in Felsspalten und in der Sonne.

Weitere Kennzeichen der Rosenwurz sind:

Rosenwurz Rhodiola Rosea

Traditioneller Einsatz der Rosenwurz

Erstmalige Erwähnung findet die Rosenwurz bereits vor knapp 2000 Jahren im vierten Buch der Materia Medica von Pedanius Dioskurides. Die fünf Bücher umfassende Textsammlung gilt als wichtigstes Werk über Arzneimittel in der Antike. Besonders faszinierend: Vieles, was Dioskurides damals über den Nutzen der Pflanzen festhielt, wie die Rolle von Pfefferminze bei Kopfschmerzen oder die schmerzstillende Wirkung von Schlafmohn, ist heute in wissenschaftlichen Studien bestätigt. Trotz der frühen Erwähnung der Rosenwurzwirkung spielte sie in Mitteleuropa erst viel später eine Rolle in der traditionellen Heilkunst. In nordischen Gegenden wie Sibirien war die Rhodiola Rosea bereits sehr früh beliebt, um die Fruchtbarkeit zu verbessern und sich vor Infekten zu schützen. Auch die Wikinger setzten die Rosenwurz gerne ein, um sich für einen Kampf zu stärken und die Ausdauer zu verbessern. In der Volksmedizin der Russen und Skandinavier wird die Rosenwurz seit jeher eine besondere Bedeutung zugeschrieben. In Mitteleuropa beschrieb Leonhardt Fuchs um 1540 die Rhodiola Rosea in seinem Kräuterbuch und bezieht sich darin bei der Beschreibung ihrer Anwendung wieder auf Dioskurides. Auch die Traditionell Chinesische Medizin kennt die Rosenwurz. Hier wird sie zur Leistungssteigerung, aber auch zur Stimmungsaufhellung eingesetzt.

Wirkung der Rosenwurz

Heute ist die sagenumwobene Wirkung der Rosenwurz in großen Teilen entmystifiziert. Denn mittlerweile hat sie auch die moderne Medizin für sich entdeckt, wodurch etwa die Inhaltsstoffe der Pflanze hinlänglich entschlüsselt sind. In der Phytotherapie kennt man die Rhodiola Rosea als Adaptogen. Adaptogene sind aktive Pflanzenstoffe, die dem Körper dabei helfen, sich an inneren und äußeren Stress anzupassen. Die Rosenwurz enthält darüber hinaus Falvonoide, also Antioxidantien, die als Radikalfänger für unsere Zellen gelten. So schützen sie uns, denn freie Radikale bedeuten oxidativen Stress für unsere Zellen.

So wirkt die Rosenwurz:

Leider gibt es am Markt neben wirksamen Medikamenten auch zahlreiche Rosenwurz-Trittbrettfahrer-Produkte. Wer sich mit Rosenwurz natürlich gegen Stress schützen möchte und dafür ein sicheres, wirksames und verträgliches Präparat wählen will, sollte in der Apotheke nach einem pflanzlichen Arzneimittel mit einem Spezialextrakt aus Rhodiola Rosea fragen.

Anwendung der Rosenwurz

Die Rosenwurz wird als Heilpflanze besonders bei Erschöpfungszuständen große Bedeutung zugeschrieben. Zudem werden ihr viele weitere positive Wirkungen nachgesagt:

Darreichungsformen und Packungsgrößen

Vitango® 200mg-Filmtabletten: 30 Stk., 60 Stk.

 

Gebrauchsinformation

Tabletten zum Einnehmen. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker. Traditionelles pflanzliches Arzneimittel mit Rhodiola rosea-Extrakt zur Anwendung bei geistigen und körperlichen Symptomen von Stress. Die Anwendung beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung.

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