Aktualisiert: 03.06.2026
Durchblutung fördern: 7 Tipps für bessere Durchblutung
Eine gute Durchblutung ist wesentlich dafür, dass unsere Organe und Gewebe optimal mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Eine schlechter werdende Durchblutung zeigt sich unter anderem in kalten Händen und Füßen, Missempfindungen in den Gliedmaßen und auch in der Einschränkung der Konzentrationsfähigkeit. Um lange körperlich und geistig fit zu bleiben, ist es also wichtig, für eine gute Durchblutung zu sorgen. Mit diesen Maßnahmen können Sie den Blutfluss bis in die kleinsten Gefäße fördern.
Was macht die Durchblutung?
Die Durchblutung ist die Strömungsaktivität des Blutes im Körper. Sie stellt sicher, dass Gewebe und Organe im Körper durch Blutgefäße mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Der Blutfluss sorgt auch dafür, dass schädliche Stoffe aus den Zellen abgetragen werden und Kohlenstoffdioxid abtransportiert wird. Damit unsere Organe sowie Gewebestrukturen normal funktionieren können, ist eine ausreichende Durchblutung unerlässlich.
Eine gute Durchblutung ermöglicht u. a. :
- Idealen Nährstoff- und Sauerstofftransport durch den Körper
- Ausreichenden Abtransport von Abfallprodukten aus dem Stoffwechsel
- Gleichmäßige Wärmeversorgung im Organismus
- Optimale Blutstillung von Wunden
Welche Faktoren beeinflussen die Durchblutung?
Wie gut unsere Durchblutung ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören:
- Vaskularisation: Darunter versteht man die Neubildung kleiner Blutgefäße
- Gefäße: Wie elastisch und durchgängig die Gefäße sind
- Viskosität: Wie dünn- oder dickflüssig das Blut ist
- Blutdruck: Die Kraft des Blutes, mit der es gegen die Wand von Arterien und Venen drückt
Ist die Durchblutung immer gleich stark?
Die Stärke des Blutflusses ist nicht in jedem Bereich des Körpers und zu jederzeit gleich. Wie stark einzelne Regionen durchblutet werden, hängt nämlich davon ab, wie hoch ihr Sauerstoffbedarf ist. So sind etwa Knorpel ein recht stoffwechselarmes Gewebe, das weniger Durchblutung benötigt als Herz oder Gehirn. Diese stoffwechselaktiven Organe benötigen einen intensiveren Blutfluss. Unser Gehirn bekommt mit rund 13 % sogar am allermeisten Blut im Körper. Die gute Durchblutung des Gehirns ist also besonders wichtig für die Leistungsfähigkeit dieses Organs.
Auch die Aktivität spielt eine Rolle bei der Veränderung der Durchblutung. In Ruhe werden z. B. unsere Nieren besonders stark mit Blut versorgt. Der Blutfluss wird aber durch den Bedarf angepasst und versorgt bei einer maximal möglichen Durchblutung vor allem die Skelett- und Herzmuskulatur sowie die Haut. Im Laufe einer Schwangerschaft erhöht sich die Durchblutung der Gebärmutter um ein Vielfaches. Und schließlich verändert sich die Durchblutung aufgrund von Prozessen in den Blutgefäßen auch mit zunehmendem Alter.
Wie funktioniert die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße?
In unserem Körper befindet sich ein Netz aus Blutgefäßen – der sogenannte Blutkreislauf. Sein Motor ist unser Herz, welches das Blut durch die Gefäße pumpt. Die Arterien führen weg von der linken Herzkammer in die größte Arterie des Körpers: die Hauptschlagader (Aorta). Über sie wird das mit Sauerstoff angereicherte Blut über kleinere Arterien bis in die kleinsten Gefäße transportiert. Man nennt diese winzigen Gefäße auch Kapillargefäße. Sie sind die kleinste Blutgefäßform im Körper und werden aufgrund ihrer Feinheit auch Haargefäße genannt. In diesem Kapillarnetz werden Sauerstoff und Nährstoffe vom Blut in das Gewebe abgegeben und Abfallstoffe sowie Kohlendioxid wiederum aufgenommen.
Die Kapillaren bilden also den Übergang zwischen Arterien und Venen, in dem der wesentliche Sauerstoffaustausch stattfindet. Das sauerstoffarme Blut wird über die Venen in die rechte Herzkammer gepumpt, von wo aus es in die Lungenarterie gelang. Auch sie verzweigt sich wiederum in kleiner werdende Arterien und endet in einem feinen Netz aus Kapillaren, welche die Lungenbläschen überspannen. Das Blut gibt hier das Kohlendioxid ab, das wir über die Ausatmung an die Luft abgeben. Mit der Einatmung gelangt nun sauerstoffreiches Blut wiederum in die Lungenvenen und von diesen in die linke Herzkammer, bevor der Kreislauf von neuem beginnt.
Was sind Durchblutungsstörungen?
Ist der Blutfluss in den Gefäßen eingeschränkt, spricht man von einer Durchblutungsstörung (DBS). Mediziner:innen nennen die DBS auch Zirkulationsstörung oder Perfusionsstörung. Ist die Durchblutung gestört kann das Blut nicht mehr frei durch Arterien und Venen fließen, wodurch Organe oder Gewebe im Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Gleichzeitig werden auch Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel nicht mehr ungehindert abtransportiert. Das führt zur Unterversorgung von Organen und Gliedmaßen.
Einteilung von Durchblutungsstörungen
Durchblutungsstörungen können danach eingeteilt werden, welche Gefäße betroffen sind. Ist die Durchblutung in den kleineren Gefäßen gestört, spricht man in der Medizin von Mikroangiopathien. Makroangiopathien sind wiederum Durchblutungsstörungen der größeren Arterien. Je nachdem, ob Arterien, Venen oder die kleinsten Blutgefäße betroffen sind, kann man Durchblutungsstörungen auch wie folgt einteilen:
- Arterielle Durchblutungsstörungen – dazu gehören Gefäßverengungen aufgrund von Arteriosklerose. Arterielle Minderdurchblutung (Ischämie) ist zumeist gemeint, wenn von Durchblutungsstörungen die Rede ist.
- Venöse Durchblutungsstörung
- Mikrozirkulationsstörungen – Ist die Durchblutung in den kleinsten Gefäßen gestört, wo der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid stattfindet, spricht man von einer Durchblutungsstörungen im Bereich der Endstrombahn
Woran erkennt man mangelnde Durchblutung?
Da sich chronische Durchblutungsstörungen oft schleichend entwickeln, ist es gar nicht so leicht, erste Anzeichnen zu erkennen. Häufig sind Beine und Füße sowie Arme und Hände von Durchblutungsstörungen betroffen. Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in diesen Körperbereichen oder kalte Hände sind Anzeichen einer schlechten Durchblutung. Am häufigsten findet man Durchblutungsstörungen in den Beinen im Zuge der sogenannten Schaufensterkrankheit. Man erkennt sie an
- Schmerzen in den Waden beim Gehen bzw. zu Beginn nur bei Belastung und später auch in Ruhe
- Kalte Füße
- Blässe
- Schlechte Wundheilung
Welche Folgen kann mangelnde Durchblutung haben?
Sind bestimmte Gewebe oder Organe des Körpers nicht ausreichend gut durchblutet, kann das Folgen haben. Sind Extremitäten beispielsweise stark unterversorgt, können sie unbeweglich werden oder im Extremfall sogar absterben. Ist das Herz mangeldurchblutet, kann das eine koronare Herzkrankheit oder einen Herzinfarkt begünstigen. Eine unzureichende Durchblutung im Gehirn wiederum begünstigt in schwerwiegenden Fällen einen Schlaganfall, erhöht aber auch das Risiko für Demenz.
Insbesondere im Alter ist die Aufrechterhaltung der Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße des Gehirns daher von zentraler Bedeutung. Denn in fortgeschrittenen Lebensjahren verändert sich auch das Blutgefäßsystem des Gehirns. Die Durchblutung kann sich verschlechtern, während die Anzahl der Gehirnzellen sinkt. Die Folge: Konzentrationsprobleme im Alltag, vermehrtes Vergessen, schlechteres Gedächtnis. Die Leistungsfähigkeit des Gehirns vermindert sich.
Risikofaktoren für Störung der Durchblutung
Verschiedene Faktoren erhöhen das Risiko für Durchblutungsstörungen. Dazu gehören:
- Höheres Lebensalter
- Genetische Veranlagung
- Hoher Blutdruck
- Ungünstige Blutzuckerwerte
- Bewegungsmangel
- Erhöhte Blutgerinnung
- Einnahme der Antibabypille
- Starkes Übergewicht
- Hormonelle Veränderungen
- Gefäßentzündungen
- Rauchen
- Fettreiche und einseitige Ernährung
Maßnahmen: 7 Tipps, um die Durchblutung zu fördern
Nicht alle Risikofaktoren für verminderte Durchblutung – darunter genetische Veranlagung und Lebensalter – können wir aktiv beeinflussen. Doch es gibt Aspekte der Durchblutung, die in unserer Hand liegen: Um den Blutfluss im Körper aktiv zu fördern, können Sie verschiedene, teils sehr einfach umzusetzende Maßnahmen ergreifen:
- Bewegung fördert Durchblutung
- Gezieltes Training der Gefäße zur Steigerung der Durchblutung
- Durchblutungsfördernde Ernährung
- Ausreichend trinken
- Vermeidung gefäßschädigender Risikofaktoren
- Wärme und Kälte zur Förderung der Durchblutung
- Alltagsmaßnahmen, um die Durchblutung zu steigern
Darüber hinaus können pflanzliche Medikamente (Phytotherapie) einen wertvollen Beitrag zur Förderung der Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße leisten.
1. Mit Bewegung die Durchblutung fördern
Um die Durchblutung zu fördern, sind regelmäßige körperliche Aktivität und sportliche Betätigung das erste Mittel der Wahl. Es ist seit Langem bekannt, dass Bewegung und Sport die Bildung von Blutgefäßen fördern. In der Muskulatur wurde vor einiger Zeit sogar ein neu identifizierter Typ von Gefäßzellen gefunden, der sich bei sportlicher Belastung besonders rasch vermehrt und dadurch zur Entstehung neuer Blutgefäße beiträgt. Bewegung steigert zudem die Durchblutung des Gehirns. Sie verändert die Konzentration von Botenstoffen in diesem Organ und führt zur Ausschüttung von Wachstumsfaktoren. Diese unterstützen die Bildung neuer neuronaler Verbindungen und tragen dazu bei, die geistige Leistungsfähigkeit auch im Alter zu erhalten.
2. Strukturiertes Gefäßtraining zur Durchblutungsförderung
Eine wichtige Maßnahme zur Förderung der Durchblutung ist das strukturierte Gefäßtraining. Dabei handelt es sich um ein spezielles Geh-Training, das zumeist aus einer mehrwöchigen professionellen Anleitung (z. B. im ambulanten Setting) erlernt und später zu Hause weiter geführt wird. Es ist bei Durchblutungsstörungen im Zuge der Schaufensterkrankheit die wichtigste nicht-medikamentöse Behandlungsform. Bei Patient:innen deren Gehstrecke aufgrund dieser Erkrankung eingeschränkt ist, kann diese Strecke durch gezieltes Gefäßtraining um 200 % erhöht werden, wie kontrollierte Untersuchungen zeigen.
3. Gefäßfreundliche Ernährung fördert Durchblutung
Um die Durchblutung zu fördern, lohnt sich auch ein Blick auf den eigenen Speiseplan. Denn es gibt bestimmte Lebensmittel, die den Gefäßen guttun und die damit eine gute Durchblutung unterstützen.
- Nüsse: Die in Nüssen enthaltene Aminosäure Arginin schützt die Innenwand der Gefäße, erweitert die Blutgefäße und hilft so, den Blutdruck zu regulieren.
- Knoblauch: Das Allicin im Knoblauch erweitert die Gefäße und fördert die Durchblutung. Knoblauch hilft auch, den Cholesterinspiegel stabil zu halten.
- Rote Trauben: Roter Traubensaft enthält viele Flavonoide, die sich positiv auf die Arterienwände auswirken.
- Kurkuma: In der Wurzel enthaltenes Curcumin beugt Arteriosklerose vor.
- Leinöl: Das pflanzliche Öl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist, hält die Arterien elastisch.
- Fettreiche Fische: Omega 3-Fettsäuren unterstützen die Fließeigenschaften des Blutes.
4. Ausreichend trinken für eine gute Durchblutung
Wenn wir nicht genug trinken, wird unser Blut dickflüssiger. Dann muss unser Herz wesentlich mehr Energie aufwenden, um das Blut durch den Kreislauf zu pumpen. Um die Durchblutung zu fördern, sollten wir also täglich ausreichend Flüssigkeit zu uns nehmen. Wenn wir genügend trinken, steigt die Hautdurchblutung und die roten Blutkörperchen können schneller fließen. So bessert sich die Sauerstoffversorgung der Haut und unsere Körpertemperatur kann konstanter gehalten werden. Außerdem fördert ausreichendes Wassertrinken auch die Durchblutung im Gehirn, wodurch wir uns besser konzentrieren können.
5. Risikofaktoren für Probleme mit der Durchblutung vermeiden
Die Durchblutung zu fördern, bedeutet auch, beeinflussbare Risiken für Durchblutungsstörungen zu minimieren. Für eine gute Durchblutung sollten Sie:
- Übergewicht reduzieren
- Blutzuckerspiegel senken
- Mangeldurchblutete Körperbereiche nicht der Kälte aussetzen (fördert zusätzliche Durchblutungsstörung)
- Rauchen einstellen (Nikotin verengt Blutgefäße)
- Alkohol reduzieren (erhöht Druck auf Gefäßwände)
- Beine nicht beim Sitzen übereinanderschlagen (hemmt die Durchblutung)
6. Durchblutung mit Wärme und Kälte fördern
Die Wärme beim Saunieren hilft dabei, Muskeln, Bänder, Gelenke, Sehnen und Faszien besser zu durchbluten. Regelmäßige Saunagänge können auch die Regulation der Durchblutung von Haut und Schleimhäuten fördern. Aber Vorsicht: Bei schwerwiegenden arteriellen Durchblutungsstörungen sollten Sie auf einen Saunabesuch wiederum verzichten!
Aber nicht nur Hitze, sondern auch der Wechsel von Wärme und Kälte kann die Durchblutung fördern. Klassische Wechselbäder der Füße und Hände gehören zu den gängigsten Maßnahmen, um die Reaktion der Gefäße zu stärken und den Blutkreislauf anzuregen. Wechselduschen bringen nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern regen auch die Durchblutung an. Denn der Kontrast zwischen den äußeren Temperaturen unterstützt bei regelmäßiger Anwendung eine schnellere Reaktion bis in die kleinsten Gefäße.
7. Maßnahmen im Alltag zur Steigerung der Durchblutung
Um die Durchblutung anzukurbeln, können Sie neben Sport, gefäßgesunder Ernährung, viel trinken und Vermeidung von Risikofaktoren verschiedene Maßnahmen im Alltag ausprobieren:
- Um die Durchblutung in den Beinen zu verbessern, mit leicht erhöhtem Oberkörper schlafen.
- Wärmende Socken tragen und auf zu enge Schuhe verzichten.
- Regelmäßig ein paar Minuten Zehen- und Fingergymnastik einbauen.
- Keine einschnürende Kleidung tragen.
- Mit Bürstenmassagen die Blutgefäße erweitern und das Wärmegefühl auf der Haut damit fördern.
- Grundlegend auf die durchblutungsfördernden Eigenschaften von Massagen setzen, die mit Drucken, Ziehen oder Klopfen die Durchblutung anregen.
- Feuriges auf den Speiseplan setzen, wie etwa Chili, Paprika, Senf oder Tabasco.
Medikamente bei Durchblutungsstörungen
Sind Patient:innen von krankheitswerten Durchblutungsstörungen betroffen, kann der Einsatz verschiedener synthetischer Medikamente erwogen werden. Sie beheben zwar nicht die Ursache, wirken sich aber indirekt auf die Durchblutung aus:
- Thrombozyten-Aggregationshemmer: Verhindern ein Verklumpen von Blutplättchen, wirken sich positiv auf den Blutfluss aus.
- Gerinnungshemmende Medikamente: Die vorübergehende Behandlung mit Heparin ist bei akuten Durchblutungsstörungen angezeigt.
- Prostaglandine: Beispiel für durchblutungsfördernde synthetische Wirkstoffe, die heute nur mehr bei sehr spezifischen, schwerwiegenden Fällen angewendet werden.
Welche Pflanzen sind gut für die Durchblutung?
Es gibt verschiedene Arzneipflanzen, die den Gefäßen guttun und sich so positiv auf die Durchblutung auswirken.
- Ginkgo biloba: Ein spezieller Extrakt aus dem Ginkgo fördert die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße, wodurch vor allem das Gehirn profitiert.
- Beinwell: Die Wurzel des Beinwells ist zur lokalen Durchblutungsförderung zugelassen.
- Knoblauch: Die Knoblauchzwiebel wird medizinisch zur Vorbeugung von Arteriosklerose eingesetzt.
- Rosskastanie: Sowohl die Samen als auch die Rinde der Rosskastanie werden bei leichten venösen Durchblutungsstörungen medizinisch eingesetzt.
- Rotes Weinlaub: Die Arzneipflanze wird bei Symptomen von Kapillarschwäche sowie bei venöser Durchblutungsstörung empfohlen.
- Steinklee: Ist zur Besserung der Beschwerden im Zusammenhang mit leichten venösen Durchblutungsstörungen medizinisch anerkannt.
Ginkgo biloba: Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße
Pflanzliche Medikamente zur Förderung der Durchblutung werden aus verschiedenen Arzneipflanzen gewonnen, darunter Ginkgo, Knoblauch, Beinwell, Rosskastanie, Rotem Weinlaub oder Steinklee. In Österreich sind unterschiedliche Zubereitungen aus pflanzlichen Wirkstoffen zur Verbesserung der Durchblutung erhältlich. Viele – aber nicht alle davon – gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Einen besonderen Stellenwert zur Förderung der Durchblutung, vor allem im Zusammenhang mit der geistigen Leistungsfähigkeit, hat auf wissenschaftlicher Basis der Ginkgo biloba.
Kann man mit Ginkgo die Durchblutung fördern?
Ginkgo biloba ist in Fachkreisen das erste pflanzliche Mittel der Wahl, wenn es darum geht, die Durchblutung bis in die kleinsten Gefäße zu verbessern. Ein Spezialextrakt aus der Arzneipflanze fördert die Durchblutung und lindert entsprechende Beschwerden wie kalte Hände, Taubheitsgefühle oder Kribbeln in den Beinen. Er erhöht die Fließfähigkeit des Blutes, ohne dabei die die Gerinnungseigenschaften zu verändern. So werden auch die feinsten Kapillaren stärker durchblutet, wodurch das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt und die Verbindung von Gehirnzellen gefördert wird. Die Folge: Die Gedächtnisleistung sowie die Konzentration werden nachweislich verbessert.
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Bei Nachlassen der Leistungsfähigkeit des Gehirns mit Konzentrations- und Gedächtnisschwäche sowie bei kalten Händen und Füßen mit Taubheitsgefühl, Kribbeln oder Wadenschmerzen beim Gehen.
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Zur Behandlung von Beschwerden bei Nachlassen der Leistungsfähigkeit des Gehirns mit Konzentrations- und Gedächtnisschwäche.
Tabletten zum Einnehmen mit Ginkgo biloba-Spezialextrakt EGb 761®. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.
Packungsgröße: 30 Stk.
FAQ zur Förderung der Durchblutung
Das Wort Durchblutung beschreibt die Strömung des Blutes durch das Gefäßsystem im Körper. Die Durchblutung stellt sicher, dass Organe und Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und dass Stoffwechselprodukte und Kohlendioxid abtransportiert werden können. Eine ausreichende Durchblutung gilt als Voraussetzung für die normale Funktion von Organen bis hin zum Gehirn und von Gewebestrukturen. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Durchblutung.
Was sind Durchblutungsstörungen und welche Anzeichen können darauf hinweisen?
Von Durchblutungsstörungen spricht man, wenn der Blutfluss in Gefäßen eingeschränkt ist und Gewebe oder Organe nicht mehr ausreichend versorgt werden. Mögliche Anzeichen sind kalte Hände oder Füße, Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Extremitäten.
Welche Faktoren können das Risiko für Durchblutungsstörungen erhöhen?
Zu den Risikofaktoren für eine gestörte Durchblutung zählen u. a. höheres Lebensalter, genetische Veranlagung, hoher Blutdruck, ungünstige Blutzuckerwerte, Bewegungsmangel und Rauchen. Auch starkes Übergewicht, hormonelle Veränderungen oder eine fettreiche und einseitige Ernährung können als mögliche Einflussfaktoren gelten.
Mit welchen Maßnahmen kann man eine gute Durchblutung fördern?
Um die Durchblutung zu fördern, sollte man auf körperliche Aktivität, eine gefäßfreundliche Ernährung sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Zudem wird empfohlen, beeinflussbare Risikofaktoren wie Rauchen oder Bewegungsmangel zu reduzieren. Ergänzend werden Maßnahmen Warm-Kalt-Anwendungen oder einfache Alltagsaktivitäten zur Aktivierung des Kreislaufs beschrieben.
Welche Rolle spielen Arzneipflanzen und Medikamente bei der Verbesserung der Durchblutung?
Es gibt verschiedene Arzneipflanzen, darunter Ginkgo biloba, die in phytotherapeutischen – also pflanzlichen – Präparaten zur Steigerung der Durchblutung eingesetzt werden. Darüber hinaus werden bei Durchblutungsstörungen auch synthetische Medikamente wie Thrombozyten-Aggregationshemmer, gerinnungshemmende Wirkstoffe oder Prostaglandine eingesetzt.
Autoren: Redaktionsteam Schwabe Austria
Disclaimer: Die Informationen auf dieser Website sind keinesfalls ein Ersatz für den persönlichen Besuch bei Arzt, Apotheker oder anderen medizinischen Fachpersonen. Die Gesundheitsartikel sind als Impulse zu verstehen, mit dem Ziel, sich näher mit Themen der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen und entsprechende Unterstützung zu suchen.
Quellen:
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Altmark Apotheke, Durchblutung fördern - Tipps zur besseren Durchblutung, https://www.altmark-apotheke-stendal.de/gesundheitsbibliothek/index/durchblutung-foerdern/
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Internisten im Netz, Arterien & Venen, https://www.internisten-im-netz.de/fachgebiete/herz-kreislauf/aufbau-funktion-des-blutkreislaufs/arterien-venen.html
DocCheck Flexikon, Durchblutung, https://flexikon.doccheck.com/de/Durchblutung
DocCheck Flexikon, Vaskularisation, https://flexikon.doccheck.com/de/Vaskularisation
DocCheck Flexikon, Durchblutungsstörung, https://flexikon.doccheck.com/de/Durchblutungsst%C3%B6rung
DocCheck Flexikon, Endstrombahn, https://flexikon.doccheck.com/de/Endstrombahn
Krankenhaus GmbH Landkreis Weilheim-Schongau, Durchblutungsstörungen, https://www.meinkrankenhaus2030.de/medizin/durchblutungsstoerungen
Internisten im Netz, Wie Sport die Durchblutung von Muskeln fördert, https://www.internisten-im-netz.de/aktuelle-meldungen/aktuell/wie-sport-die-durchblutung-von-muskeln-foerdert.html
Wiener Gesundheitsverbund Klinik Ottakring, Ambulanz für Gefäßtraining, https://klinik-ottakring.gesundheitsverbund.at/leistung/ambulanz-fuer-gefaesstraining/
Monika Preuk, Essen und trinken nähren das Gehirn, Fokus Online, https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/training/mittelmeer-kueche-ermuntert-das-denkorgan-vitaminschub_id_1768496.html
Deutsche Schlafanfall Hilfe, Schlaganfall-Vorsorge: Trinken Sie wirklich genug?, https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/verstehen-vermeiden/risiken-erkennen-und-vermeiden/tipps-zur-vorsorge/trinken
Arzneipflanzenlexikon, Beinwell, https://arzneipflanzenlexikon.info/beinwell.php
Arzneipflanzenlexikon, Ginkgo, Ginkgo - Ginkgobaum – Ginkgo biloba L. - Arzneipflanzen-Lexikon
Arzneipflanzenlexikon, Knoblauch, https://arzneipflanzenlexikon.info/knoblauch.php
Arzneipflanzenlexikon, Rosskastanie, https://arzneipflanzenlexikon.info/rosskastanie.php
Arzneipflanzenlexikon, Steinklee, https://arzneipflanzenlexikon.info/steinklee.php
Arzneipflanzenlexikon, Weinrebe, Weinrebe - Weinrebe, Weinstock – Vitis vinifera L. - Arzneipflanzen-Lexikon