Schwabe Baum Banner

Phytotherapie-Produktion

Bei Schwabe Austria haben wir uns der Phytotherapie verschrieben, und damit den pflanzlichen Arzneimitteln. Phytotherapeutika entstehen aus Extrakten ganzer Pflanzen oder aus Teilen einer Pflanze.

Lavendelfeld - © Canva
Lavendelfeld - © Canva

Qualität im Mittelpunkt: Von der Pflanze bis zum Präparat

Für die Qualität unserer Präparate ist das Ausgangsmaterial Pflanze ein entscheidender Faktor. Firmeneigene Plantagen im In- und Ausland sorgen für eine optimale Wirkstoff-Ausbeute. So sind wir in der Lage, den bestmöglichen Zeitpunkt der Ernte zu bestimmen. Von der Pflanze zum Präparat: Entdecken Sie hier den spannenden Weg.

Vom Rohstoff zum Extrakt

Für die Qualität unserer Präparate ist die Pflanze als Ausgangsmaterial ein entscheidender Faktor, denn die von ihr produzierten Inhaltsstoffe sind hierfür maßgeblich. Wie jedes natürliche System passt sich die Pflanze im gewissen Rahmen ihrer Umgebung an und wird daher stark durch die Wachstumsbedingungen beeinflusst. So unterliegen die Inhaltsstoffe quantitativen Schwankungen, die z. B. von der Bodenbeschaffenheit, der Jahreszeit, dem Wetter und dem Standort abhängen. Daher liegt es auf der Hand, dass sich die Qualität des zum Einsatz kommenden Pflanzenmaterials durch erstklassige Anbaubedingungen optimieren lässt.

Kontrollierte biologische Bewirtschaftung

Durch normierte Anbaumethoden in unseren Arzneipflanzenkulturen tragen wir dieser Tatsache Rechnung. Dabei bietet die kontrollierte biologische Bewirtschaftung Lebensraum für eine Vielzahl von Tierarten. Dies fördert die Selbstregulationsmechanismen zwischen Schädlingen und Nützlingen, sodass ein Eingreifen in das System praktisch nicht notwendig ist. Den Einsatz von Insektiziden können wir dadurch fast vollständig vermeiden. Auch die Düngung erfolgt auf natürlichem Weg.

Ausgangsmaterial bis Extrakt-Herstellung

Auf diese Weise sorgen unsere firmeneigenen Großplantagen im In- und Ausland für eine optimale Wirkstoffausbeute und möglichst gleichbleibende Qualität des Ausgangsmaterials. Meist handelt es sich dabei um bestimmte Pflanzenteile mit charakteristischer Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe. Im Laufe der Vegetationsperiode überwachen wir den Anstieg der relevanten Inhaltsstoffe, sodass wir zum bestmöglichen Zeitpunkt ernten können. Ein Pflanzenlager mit bis zu zwei Jahresvorräten sichert die Gesamtbestände und ermöglicht uns gleichzeitig ein gezieltes Vorgehen bei der Extraktherstellung.

Phytotherapie Produktion - © Johannes Hloch
Phytotherapie Produktion - © Johannes Hloch

Präzision auf jeder Stufe

Die Herstellung der Extrakte umfasst in vielen Fällen zahlreiche Verfahrensschritte. Umfangreiche Inprozess-Kontrollen steuern dabei die Abläufe auf jeder Stufe mit höchster Präzision, sodass sie zur gewünschten Chargenkonformität und -qualität führen. Es entstehen aus ein und derselben Pflanze sehr verschiedenartige Extrakte, die sich hinsichtlich der Inhaltsstoffe und daraus resultierend auch ihrer therapeutischen Wirkungen unterscheiden. Nach verschiedenen Verfahren hergestellte Extrakte sind also untereinander nicht in jedem Falle vergleichbar.

Von der Rohstoffkontrolle bis zur Endfreigabe des Fertigarzneimittels werden alle Herstellungsstufen nach den international geltenden Regeln der Good Manufacturing Practice (GMP) durchgeführt und dokumentiert. Die Leitlinien der GMP reichen von den Produktionsgebäuden, der technischen Ausrüstung über sämtliche Herstellungsschritte bis hin zur Verpackung. Auch die Ausbildung und Qualifikation sowie die Schulung des Personals sind einbezogen. Ein präzise funktionierendes Qualitätsmanagementsystem (QMS) regelt als wichtigstes Kontrollinstrument die Herstellungsvorgänge gemäss GMP.

Forschendes Pharmaunternehmen

Als forschendes Pharmaunternehmen, das sich auf die Herstellung rationaler Phytopharmaka spezialisiert hat, fühlen wir uns der Umwelt in ganz besonderem Maße verpflichtet. Bei allen Maßnahmen, von der Pflanze bis zum Endprodukt, berücksichtigen wir die Aspekte des Umweltschutzes und den Erhalt der Ressourcen. So werden zum Beispiel die bei der Extraktion verwendeten Lösungsmittel in einer speziellen Recyclinganlage wieder aufbereitet und die anfallenden Pflanzenrückstände nach Extraktion zur Düngung eingesetzt.