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Der Klassiker in der Homöopathie: Das Einzelmittel

Einzelmittel sind in der Homöopathie besonders in Form von Globuli bekannt und sollten im Idealfall von einem erfahrenen Homöopathen ausgewählt werden. Warum das so ist, lesen Sie hier.

Einzelmittel unterscheiden sich von Komplexmittel grundlegend. Sie beinhalten nur eine einzige Ausgangssubstanz und werden in der klassischen Homöopathie eingesetzt. Homöopathische Einzelmittel sind in folgenden Darreichungsformen erhältlich: 

Alle diese Darreichungsformen gibt es dazu in vielen unterschiedlichen Potenzen. 

Woraus besteht ein homöopathisches Einzelmittel?

Solche Ausgangssubstanzen sind nicht, wie oft angenommen, nur pflanzlicher Natur. Auch Tiere bzw. tierische Produkte oder Mineralien und Metalle spielen in der Homöopathie eine Rolle. So zum Beispiel Apis mellifica (Honigbiene), Natrium chloratum (Kochsalz) oder Aurum metallicum (Gold). Weiters gibt es Nosoden, die u.a. aus Krankheitserregern hergestellt werden. Wie bei der Herstellung von Impfstoffen mit und ohne Lebendorganismen, geschieht dies in speziell ausgestatteten Produktionsstätten. Insgesamt gibt es rund 3000 homöopathische Einzelmittel. Rechnet man alle Ausgangssubstanzen, unterschiedliche Darreichungsformen und Potenzen zusammen, umfasst zum Beispiel das Sortiment am Wiener Standort der Schwabe Gruppe sogar mehr als 600.000 Einzelmittel.

Wie wird das richtige Einzelmittel gefunden?

Bei dieser Vielzahl an Möglichkeiten wird auch klar, weshalb es gar nicht einfach ist, das richtige Einzelmittel zu finden. Schon aufgrund der zahlreichen Möglichkeiten sollte bei der Wahl des richtigen Arzneimittels ein erfahrener Homöopath zu Rate gezogen werden. Hinzu kommt, dass nicht nur die körperlichen Symptome für die Wahl wichtig sind. Auch seelische Zustände, soziale Befindlichkeiten, Vorlieben und Abneigungen werden in die Mittelwahl einbezogen. Um möglichst rasch Linderung der akuten oder chronischen Beschwerden zu ermöglichen, sollte die Wahl des Einzelmittels in der Hand eines erfahrenen Arztes mit Homöopathie-Ausbildung liegen. Je nach der Potenz, in der ein Einzelmittel verabreicht wird, wirkt es eher unmittelbar auf den Körper oder die Wirkung konzentriert sich vermehrt auf die geistige Ebene.

Wie findet der Arzt das richtige Einzelmittel?

Homöopathen nehmen sich zumeist sehr viel Zeit für Ihre Patienten, um nach dem Ähnlichkeitsprinzip herauszufinden, welchem Arzneimittelbild ihr Patient bzw. seine Symptome und Vorlieben am ähnlichsten sind.

Wann eignet sich ein Einzelmittel zur Selbstmedikation?

Es gibt eine Reihe von sogenannten „bewährten Indikationen“. Das bedeutet, dass sich bei bestimmten unkomplizierten Symptomen wie Husten oder Schnupfen ein paar wenige Einzelmittel ganz besonders bewährt haben. Während bei komplizierteren Erkrankungen oder chronischen Verläufen der Homöopath vielfach unter den Tausenden unterschiedlichen Mitteln auswählen muss, gibt es bei den bewährten Indikationen einige spezielle, typische Einzelmittel, die beim durchschnittlichen Verlauf einer bestimmen Erkrankung infrage kommen. So eignen sich beispielsweise bei einer bestimmten Form von Husten verschiedene Einzelmittel ganz besonders. Welches davon dann für Sie persönlich infrage kommen, hängt wiederum von der Charakteristik Ihres Hustens und von Ihren persönlichen Vorlieben und Abneigungen ab. Unterschiedliche Indikations-Datenbanken, auf die Sie im Internet zugreifen können, helfen Ihnen in diesem Fall bei der Wahl des passenden Mittels.  

Zusammenfassung zu Einzelmitteln

 

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