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Viburcol Unruhe Kinder – © Heel

So schlafen Babys: Die Schlafphasen von Babys im Überblick

Mit einem Säugling zu Hause herrscht bei frisch gebackenen Eltern Freude aber auch ganz viel Müdigkeit. Sie brauchen daher vor allem eines: viel, viel Energie, um den Stress der permanenten Übermüdung zu bewerkstelligen. Denn Babys haben ein anderes Schlafverhalten als wir und so unterscheiden sich auch ihre Schlafphasen von den unsrigen. Was wir bei Erwachsenen womöglich als Durchschlafstörung bezeichnen würden, ist bei Babys durchaus normal: Sie sind häufiger wach. Und wir Erwachsenen demnach mit ihnen auch.

Ist das noch normal? Mein Baby schläft den ganzen Tag!“ das fragen sich viele Eltern, vor allem, wenn Sie ein gerade neugeborenes Baby in Händen halten. Eltern von Kindern, die ein paar Monate älter sind, lächeln dann oft nur müde und kontern mit „Warte nur ab. Das ändert sich noch!“ Denn Säuglinge bis zu drei Monaten schlafen im Durchschnitt 17 Stunden am Tag. Dafür wachen 98 Prozent der Babys in diesem Alter in der Nacht auf. Im Alter zwischen sieben und zwölf Monaten schlafen Babys „nur“ mehr 14 Stunden täglich. Die Anzahl der Schläfchen am Tag nimmt ab und in der Nacht wachen nur mehr etwa 60 bis 70 Prozent der Babys auf. (Mehr dazu weiter unten). Was fast alle Eltern beobachten, ist auch wissenschaftlich belegbar: Babys Schlaf ändert sich in seinem ersten Lebensjahr deutlich. Doch was genau macht den Schlaf des Babys aus? 

Babyschlafphasen: Wie viel Schlafbedarf hat ein Neugeborenes? 

Je jünger ein Baby ist, desto mehr Schlaf benötigt es. Im Mutterbauch haben Babys noch kein klassisches Gespür für einen Tag-Nacht-Rhythmus. Sie dämmern quasi dahin, bis sie zu Ende der Schwangerschaft gewisse Schlaf-Wach-Perioden entwickeln, die unabhängig vom Tag-Nacht-Erleben der Mutter sind. Eben jenen vorgeburtlichen Zustand behält das Baby in den ersten 2 bis 4 Wochen nach der Geburt. Es schläft gefühlt den ganzen Tag – in vielen kleinen Perioden. Ähnlich wie Neugeborene in kleinen Portionen über 24 Stunden verteilt essen. 

Wie unterscheiden sich die Schlafphasen von Babys von jenen der Erwachsenen 

Wichtig zu wissen ist, dass sich die Schlafphasen des Babys besonders im ersten Jahr schnell und weitgehend verändern. In den ersten 12 Lebensmonaten macht das Gehirn Ihres Lieblings so weitreichende Entwicklungen durch, dass sich auch der Schlaf des Babys in einem beachtlichen Tempo weiterentwickelt. Das Gehirn lernt vor allem motorisch sehr viel im Schlaf, was mit ein Grund dafür ist, dass Babys deutlich mehr REM-Schlafphasen in der Nacht haben als Erwachsene.

Vereinfacht ausgedrückt lässt sich sagen, dass sich beim Baby zwei Schlafphasen abwechseln: Die Traumschlafphase (REM-Phase) und die Tiefschlafphase (Nicht-REM-Schlaf).

Größerer REM-Anteil als Erwachsene: Während in den ersten drei Lebensmonaten noch weit über die Hälfte des gesamten Schlafes des Babys aus der REM-Schlafphase besteht, sind es mit einem Lebensjahr noch etwa 27 Prozent REM-Schlafanteil. Zum Vergleich: Der Traumschlafanteil macht bei Erwachsenen etwa 20 Prozent des gesamten Schlafes aus.  

Inwiefern spielt der Tag-Nacht-Rhythmus eine Rolle bei den Schlafphasen des Babys? 

Zu beachten ist, dass es bei Babys durchaus wie bei Erwachsenen verschiedene Schlaftypen gibt. Manche Babys sind regelrechte Langschläfer, andere wiederum schlafen lieber kurz. Der Bedarf des Babys an Schlaf variiert also von Kind zu Kind und kann in den ersten Wochen zwischen 14 und 20 Stunden betragen. Eine durchaus weite Zeitspanne also. Bedeutend zu wissen ist hierfür, dass gerade in den ersten Wochen des jungen Lebens das Baby noch gar nicht wirklich zwischen Tag und Nacht unterscheidet, so wie dies auch im Bauch der Mama noch nicht notwendig war. Erst zwischen der zweiten und zehnten Lebenswoche entwickelt Ihr Baby so etwas wie einen Tag-Nacht-Rhythmus und damit ein regelmäßigeres Schlafverhalten.

Unabhängig von den Schlafphasen: Wie viele Stunden Schlaf braucht das Baby? 

Wie viele Stunden Schlaf ein Mensch benötigt ist unterschiedlich. Allerdings ändert sich das Schlafbedürfnis deutlich mit zunehmendem Alter. Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Empfehlung zur Schlafdauer von Babys und wie sich diese im Laufe der Kindheit und Jugend verändert:

Alter des Babys bzw. Kindes Empfohlene Schlafdauer für Babys & Kinder
Babys bis zu drei Monaten 14 bis 17 Stunden
Babys zwischen vier und elf Monaten 12 bis 14 Stunden
Kleinkinder zwischen einem und zwei Jahren 11 bis 14 Stunden
Kinder zwischen drei und fünf Jahren 10 bis 13 Stunden
Kinder zwischen sechs und 13 Jahren 9 bis 11 Stunden

Erwachsene benötigen hingegen zwischen sieben und neun Stunden Schlaf pro Nacht, um ausreichend erholt zu sein.

Wie Sie die Schlafphasen des Babys unterstützen können 

„Mein Baby schläft schon durch“ kann durchaus für viele Menschen als Kampfansage gelten. Dabei ist es keine besondere Leistung, ob ein Baby durchschläft oder nicht, sondern hängt von unterschiedlichen Faktoren und eben auch von der Persönlichkeit des Babys ab. Sie können Ihr Kind jedoch beim Ein- und Durchschlafen unterstützen. Beliebte Möglichkeiten dafür sind:

Wie lang dauern die Schlafphasen des Babys? 

Je nach Alter des Babys ändern sich sowohl die Anzahl der geschlafenen Stunden als auch der Anteil des REM-Schlafes des Babys. Während dabei in den ersten drei Monaten fast alle Babys zumindest einmal oder mehrmals pro Nacht aufwachen, sind es im Alter von einem Jahr nur mehr etwa 65 Prozent der Kleinen. Die Schlafdauer und die Häufigkeit des nächtlichen Erwachens finden Sie hier noch einmal im Überblick:

Alter 0 bis 3 Monate 4 bis 6 Monate 7 bis 12 Monate
Tagesschläfchen 4-6 Schläfchen am Tag 3-4 Schläfchen am Tag 1-3 Schläfchen
Gesamtschlaf 17 Stunden 14,5 Stunden 14 Stunden
Davon Tagschlaf 50 % 30 % 20-25%
Davon REM-Schlaf 50 % 35 % 27-30%
Nächtliches Erwachen 98 % der Babys 74 % der Babys 65-70% der Babys

Quelle Tabelle: https://minkymooh.de/blogs/blog/baby-schlaf-was-ist-normal

Darreichungsformen und Packungsgrößen

Viburcol®-Kinderzäpfchen: 12 Stück
Viburcol®-Phiolen Lösung zum Einnehmen: 15 Stück

 

Gebrauchsinformation

Kinderzäpfchen zur rektalen Anwendung. Phiolen Lösung zum Einnehmen. Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

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