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Gesundheit beginnt bei der Bildung – Schwabe-Schulprojekt in Südafrika

Bildung und Gesundheit zwei Begriffspaare die miteinander einhergehen. Mit ein Grund dafür, warum Schwabe Schulprojekte in Afrika unterstützt. Denn durch den Zugang zu Unterrichtsmaterialien, Schulen und Bildung wird auch für Kinder aus sehr armen Familien möglich, sich eine stabile Zukunft aufzubauen.

Südafrika, das ist nicht nur die Heimat der berühmten Heilpflanze Pelargonium sidoides, sondern es ist auch ein Land, in dem noch immer große Teile der Bevölkerung ohne fließend Wasser und ohne Zugang zu Strom leben. Auch über 25 Jahre nach ihrem Ende hat die Apartheid tiefe Spuren der Armut in Südafrika hinterlassen. Es wird geschätzt, dass über die Hälfte der Menschen an der südlichen Spitze Afrikas keine Arbeit haben – und nach wie vor gelingt es vielen Schülern und Schülerinnen nicht, in dem von Armut durchzogenen System ihren Schulabschluss zu schaffen.

Bildung Voraussetzung für sichere Zukunft

Dabei ist ein Grundpfeiler an Bildung die wichtigste Voraussetzung dafür, dass sich die Kinder von heute als Erwachsene von morgen ein solides und damit selbstständiges Leben aufbauen können. Die Schulbildung – und die damit erhöhte Chance auf eine lohnbringende Arbeit ist somit ein wesentlicher Baustein für ein Leben, das Zugang zu sauberem Wasser, Sicherheit und einem gesunden Lebensstil ermöglicht. Gesundheit beginnt also bei der Bildung, könnte man sagen. Und genau aus diesem Grund unterstützen wir als Schwabe seit zehn Jahren mit breitem Engagement die Umckaloabo-Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Menschen in den ärmsten Regionen Afrikas zur Selbsthilfe zu helfen. Und zu diesem Zweck setzen wir mit unterschiedlichsten Projekten vor allem im Bereich der Bildung an.

180 Tische und 1800 Schulbücher für Grundschulkinder

Mit unseren aktuellsten Bemühungen rund um eine gute Zukunft für die Kinder Afrikas setzen wir gleich bei zwei verschiedenen Schulprojekten an. In Malawi – einem Binnenstaat, der an Tansania, Mosambik, Simbabwe und Sambia grenzt – geht es um die dringend notwendige Renovierung der Chipalanje Grundschule. Dort gibt es aktuell weder genügend Klassenzimmer oder Toiletten noch ausreichend Unterrichtsmaterialien. Selbst an klassischen Schulbüchern mangelt es. Die Kinder lernen auf dem Boden sitzend – kein Wunder, dass es den Schülern und Schülerinnen hier schwer fällt, sich zu konzentrieren und das Leistungsniveau für den Abschluss aufzubringen. Schwabe unterstützt den örtlichen Projektträger – die römisch-katholische Diözese Karonga – aktuell mit einer Spende von 20.000 Euro dabei, neue Klassenzimmer zu bauen und über 180 Schultische sowie 1800 Unterrichtsbücher zur Verfügung zu stellen. So dass das Lernen wieder möglich wird und die Kinder größere Chancen haben, ihren Abschluss zu schaffen. Im Zuge des Projekts werden von den Pfadfindern, die die Umckaloabo-Stiftung vor Ort tatkräftig unterstützen, als weiteren Schritt auch Obstbäume im Umkreis der Schule gepflanzt.

Mehr Kinder sollen den Schulabschluss schaffen können

Das zweite Bildungsprojekt, das uns als Schwabe sehr am Herzen liegt, ist der Ausbau der Sekundarschule im Südafrikanischen Whittlesea. Dort lernen derzeit 1.400 Schüler und Schülerinnen. Das sind 600 junge Menschen mehr, als man ursprünglich bedacht hatte, während man die Schule konzipierte. Es fehlt demnach auch hier an allen Ecken und Enden. Doch gerade die Sekundarschule Whittlesea gilt es, dringend zu fördern: Denn immerhin schaffen hier 85 Prozent der Lernenden ihren Abschluss, während in der Provinz ansonsten deutlich weniger Schüler und Schülerinnen ihre Bildungskarriere positiv abschließen. Und so wird deutlich, warum die Ausstattung dieser Sekundarschule so dringend zu modernisieren ist. Nur ein erfolgreicher Abschluss ermöglicht Zugang zu den Universitäten und damit selbst den Kindern aus sehr armen Familien, zu studieren und sich so rosigere Zukunftschancen zu erarbeiten. Auch bei diesem Projekt leisten wir einen finanziellen Beitrag – und aktuell können wir ganz neue Unterrichtsmaterialien übergeben.

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