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Wir gewinnen zum zweiten Mal den Schwabe Corporate Grant!

Bereits vergangenes Jahr konnte unser Systemtechniker Goran Bosnjakovic den Schwabe Corporate Grant für sein integratives Fußballprojekt nach Österreich holen. Schwabe Austria Mitarbeiterin Elisabeth Mondl, MA hat nun den mit 5.000 Euro dotierten Sozialpreis auch 2021 nach Wien gebracht. Sie wird den Gewinn für die Supervision von Ehrenamtlichen einsetzen.

Genauso wie bereits vergangenes Jahr konnte man auch heuer wieder internen Jubel an unserem Standort vernehmen, als Uwe Bothur per Videobotschaft die Gewinnerinnen und Gewinner des international ausgeschriebenen Schwabe Preises für soziales Engagement verkündete. Denn zum zweiten Mal in Folge gehen 5.000 Euro nach Wien. Eingereicht wurde diesmal ein Projekt von der Verantwortlichen für Digital Marketing und Unternehmenskommunikation Elisabeth Mondl, MA, die seit einem Jahr neben ihrer Tätigkeit bei Schwabe ehrenamtlich auf der Palliativstation des Franziskus Spitals arbeitet. Für das Team der im Ehrenamt tätigen Lebens-, Trauer- und Sterbebegleitenden auf dieser Station hat sie gemeinsam mit dem Spital ein Projekt für Gruppensupervision entwickelt, das sie für den Schwabe Grant eingereicht hat. Mit dem Preisgeld wird für die ehrenamtlich Tätigen auf der Palliativstation eine kostenlose Möglichkeit geschaffen, mit einer externen Supervisorin über die Belastungen während der seelisch sowie fachlich oft herausfordernden, freiwilligen Arbeit sowie über die dabei manchmal auftauchenden emotionalen Grenzen zu sprechen. 2020 konnte Schwabe Austria-Systemtechniker Goran Bosnjakovic die Jury bereits mit seinem sozialen Fußballprojekt als Gewinner des Schwabe Corporate Grants überzeugen. Mit seinem Projekt ermöglicht Bosnjakovic Kindern und Jugendlichen die Chance auf Integration, Gemeinschaft und Zusammenhalt in einer gefestigten Teamstruktur.

Österreich gewinnt Schwabe Corporate Grant sowohl 2020 als auch 2021 

Dieses Jahr kam der Siegesjubel also nicht aus der Systemtechnik- sondern aus der Marketingabteilung, als Bothur im Video mitteilte: „Wir haben trotz der intensiven Herausforderungen im vergangenen Jahr tolle Initiativen gesehen, die eingereicht wurden. Österreich möchte ich hier besonders hervorheben. Denn hier unterstützt Elisabeth Mondl, MA als ehrenamtliche Mitarbeiterin im Franziskus Spital in Wien sowohl schwer kranke Patientinnen und Patienten in herausfordernden Krankheitsstadien als auch Menschen jeden Alters am Ende ihres Lebens“, so der Vorsteher der durch den sozialen Einsatz von Schwabe entstandenen Umckaloabo-Stiftung „Aber gerade Ehrenamtliche brauchen besondere Unterstützung“, betont Uwe Bothur.

Genau diese Unterstützung möchte Elisabeth Mondl, MA in Form der Supervision den Ehrenamtlichen im Franziskus Spital zukommen lassen, weshalb sie das Supervisions-Projekt beim Schwabe Corporate Grant eingereicht hat. Bei der Supervision handelt es sich um meist extern gestaltete Beratungsgespräche mit Fachexpertinnen und -experten, die psychosozial Tätigen sowohl Unterstützung bei schwierigen Fällen als auch emotionale Entlastung bieten.

Schwabe Corporate Grant: 5.000 Euro für Ehrenamts-Supervision 

„Als dann mein Name in dem Video gefallen ist, habe ich mich natürlich riesig gefreut, dass ich wirklich 5.000 Euro für die Entlastung der Helferinnen und Helfer gewonnen habe“, sagt dazu Elisabeth Mondl selbst. Auch Geschäftsführer Dr. Fritz Gamerith zeigt sich stolz, dass der Schwabe Corporate Grant dieses Jahr wieder nach Österreich geholt werden konnte: „Es freut mich sehr, dass unsere Mitarbeitenden zum zweiten Mal in Folge für ihr soziales Engagement ausgezeichnet wurden. Wir versuchen, an unserem Standort ein besonders wertschätzendes Klima zu gestalten und unseren Mitarbeitenden auch einen idealen Work-Life-Ausgleich zu ermöglichen. Wenn wir dann feststellen dürfen, dass viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich auch privat engagieren, freut mich das sowohl in meiner Funktion der Geschäftsführung als auch menschlich sehr“, sagt dazu Dr. Gamerith.

Helferinnen und Helfer mit dem Schwabe Corporate Grant unterstützen 

Mondls psychosoziales Engagement betrifft dabei also nicht nur die von ihr ehrenamtlich betreuten Kranken und Sterbenden, sondern auch die Helferinnen und Helfer selbst. Mit gutem Grund: Bevor unsere diesjährige Gewinnerin nämlich im Kommunikationsbereich der Gesundheits- und Pharmabranche tätig wurde, ging sie ihrem Kernberuf als diplomierte Krankenpflegerin nach. „Gerade im Pflegebereich habe ich täglich gesehen, was sich mir heute auch in der ehrenamtlichen Betreuung der Menschen auf der Palliativstation immer wieder zeigt: Das wichtigste in der Pflege und Betreuung ist, dass wir auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten eingehen. Gerade deshalb ist es besonders bedeutsam, dass wir auch achtsam mit unseren Ressourcen umgehen und die eigenen Bedürfnisse dabei nicht dauerhaft vergessen. Denn auch Helferinnen und Helfer brauchen manchmal Hilfe“, so Elisabeth Mondl, MA „Wir sind nie schwach, wenn wir Hilfe annehmen. Im Gegenteil: Auch wenn wir großartig ausgebildet sind, sind wir immer noch Menschen mit Gefühlen!“

Dass gerade in einer helfenden Tätigkeit ein besonderes Augenmerk auf die Unterstützung der Helferinnen und Helfer gelegt werden sollte, das sieht auch Dr. Fritz Gamerith ähnlich: „Ich weiß dank meiner Lebenserfahrung, dass man Helferinnen und Helfern die Möglichkeit geben muss, über das, was sie in ihrer Arbeit erleben, zu reden. Sonst brennen sie unweigerlich aus. Deshalb braucht es psychische Unterstützung besonders im Ehrenamt und darum gefällt mir auch das Supervisions-Projekt so gut“, so der Schwabe Austria Geschäftsführer.

Schwabe Corporate Grant als Teil des Engagements im Franziskus Spital in Wien 

Zwar gibt es im Franziskus Spital sowohl für das Stammpersonal als auch für die Ehrenamtlichen bereits die Möglichkeit, psychische Entlastung durch Gespräche mit internen Psychologen in Anspruch zu nehmen, „mit den gewonnenen 5.000 Euro können wir jetzt aber eine Reihe an weiteren Maßnahmen setzen, mit denen wir besonders unsere ehrenamtlich Tätigen entlasten und unterstützen möchten“, sagt dazu Christiana Thurn, die als Ehrenamts-Koordinatorin im Franziskus Spital arbeitet. „Denn auch, wenn viele Ehrenamtliche sagen, dass sie mit den täglichen Eindrücken zurecht kommen, erlebe ich, dass es ihnen oft schwerfällt, mache Erfahrungen zu verarbeiten. Man kann sich aber nur dann weiterentwickeln und psychisch gesund bleiben, wenn man so etwas nicht verdrängt, sondern sich bewusst damit auseinandersetzt“, so Thurn weiter.

Daher sei ihr im Gespräch mit Elisabeth Mondl sofort das Thema der externen Supervision eingefallen, als es um die Einreichung des Projektes für den Schwabe Corporate Grant ging. „Ich weiß dank meiner eigenen Tätigkeit in Begleitung von Kranken und Sterbenden, dass es für die Entlastung wichtig sein kann, mit einer externen und völlig neutralen Person zu sprechen, die weder Teil des Teams ist, noch die handelnden Ärztinnen und Ärzte sowie die Patientinnen und Patienten kennt“, sagt die Ehrenamts-Koordinatorin. „Diese externe Neutralität in Kombination mit Empathie und Fachwissen ist es, die meiner Erfahrung nach Helferinnen und Helfer besonders dabei unterstützen kann, einen Umgang mit schwierigen Fällen oder mit der Wahrung eigener emotionaler Grenzen zu finden.“

Schwabe Corporate Grant als Zeichen für Menschlichkeit und Wertschätzung 

Für Elisabeth Mondl, MA, die eine Ausbildung zur Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleiterin in ihrer Freizeit absolviert hat, um ehrenamtlich auf der Palliativstation tätig zu sein, ist ganz klar, dass eine gute Ausbildung alleine nicht alles ist: „Auch wenn wir theoretisch darauf vorbereitet werden, gibt es immer wieder einmal Situationen, die im realen Alltag in der Arbeit mit schwer Kranken oder Sterbenden herausfordernd sind. In der Realität machen wir Erfahrungen, durch die wir uns weiterentwickeln wollen, indem wir miteinander im Austausch stehen und uns in einem professionellen Rahmen supervisorische Unterstützung holen“, so Mondl. Dass Schwabe ihr Herzensprojekt der Supervision für Ehrenamtliche nun mit 5.000 Euro unterstützt, zeigt für sie ein weiteres Mal, dass in ihrem Unternehmen Menschlichkeit und Wertschätzung gelebte Werte sind: „Es ist ein weiteres Zeichen, wie wichtig die Menschen für Schwabe sind. Und es ist ein wunderbarer Beitrag für den Erhalt der psychischen Gesundheit einerseits sowie für die Wertschätzung der Palliativ- und Hospizarbeit andererseits.“

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